Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Museum auf dem Schafhof/Exponate/Apotheken Analysewaage

Von PFENZ
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Apotheken Analysewaage
Epoche:
Entstehungsjahr: 1911
Herstellungsort: Cannstadt (Stuttgart - Bad Cannstadt)
Hersteller: Schabel & Wenzel
Stil:
Material: Holz, Metall
Maße: H: 44 cm, B: 42 cm, T: 24 cm
Herkunftsort: Kloster-Apotheke Maulbronn
Vorbesitzer:
Zugangsjahr:
Zugangsart:
Ausstellungsort: Dachgeschoss
Themenkreis: Apotheke
Dieses Objekt zählt zum Inventar des
Museums auf dem Schafhof in Maulbronn.


Kontakt: museum@ghv-maulbronn.de

Museum auf dem Schafhof / Exponate / Apotheken Analysewaage

Apotheken Analysewaage

Die Feinwaage für 100 Gramm Höchstlast steht geschützt in einem Holzgehäuse. Auf der Skala befindet sich das Herstellersignet „Schabel & Wenzel Cannstadt“. Das Gehäuse hatte ursprünglich vier höhenverstellbaren Standfüßen aus Metall, besitzt eine Schublade und ist allseitig mit Glasfenstern umgeben. Der vordere Glasrahmen lässt sich hochschieben, um an die Waage zu gelangen. Die zwei verbliebenen Standfüße befinden sich in der Schublade.


Inhalt der Schublade

Desweiteren befinden sich in der Schublade:

  • Ein Aräometerzylinder (Glaszylinder)
  • Zwei Aräometermeter (mit eingebautem Thermometer)
  • Eine Aufhängung [1]
  • Ein Gewichtssatz
  • Zwei Schachteln mit Haken
  • Eine runde Schachtel mit der Aufschrift „Kloster-Apotheke Maulbronn – H. Schweitzer“
  • Ein Reitergewicht
  • Ein Briefumschlag mit einem Anschreiben (Beschreibung) des Pharmazeutischen Landesvereins und der Gebrauchsanweisung


Das Anschreiben des Pharmazeutischen Landesvereins

Das Anschreiben gibt Auskunft über den Grund des Kaufs der Waage: „Die 5.Ausgabe des Deutschen Arzneibuches sieht für den Apothekenbetrieb eine Waage mit einer Empfindlichkeit von 1 mg in der Tragkraft von 100 gr. Die Einführungsbestimmungen der verschiedenen Bundesstaaten haben … die Anschaffung solcher Waagen verlangt. Der Obmann des Pharmazeutischen Landesvereins hat mit einer leistungsfähigen einheimischen Fabrik wegen gemeinschaftlichen Bezugs einer den Anforderungen entsprechenden Präzisionswaage verhandelt …“

Eine handschriftliche Notiz auf dem Anschreiben sagt darüber hinaus:

  • Anschaffung November 1911
  • Preis der Waage im polierten Mahagoniglaskasten 75,50 Mark – abzüglich Rabatt 53,50 Mark.[2]

Galerie

Einzelnachweise

Weblinks

https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00000849 Deutsches Arzneibuch : 5. Ausgabe 1910. 5. Ausgabe. Berlin: Decker