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Schmie (Fluss)

Von PFENZ
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Die Schmie, oder umgangssprachlich der Schmiebach ist ein Gewässer im Enzkreis. Es ist ist ein 12,079 km langer linker Zufluss der Enz und entspringt südwestlich von Schmie. Der Oberlauf versiegt in Trockenzeiten fast vollständig. Die offizielle Gewässerkennzahl ist 238456.

Verlauf

Die Schmie entspringt auf 275 m Höhe nahe Schmie. Dort fließt sie aus einem 0,22 ha großen künstlichen See in der Flur Graubrunnen und fließt in südöstliche Richtung und durchfließt Lienzingen und Illingen. Die B 35 und später die B 10 folgen dem Verlauf. Nach 12,079 km mündet der Bach bei Vaihingen in die Enz. Ihr Einzugsgebiet beträgt 47,4 km². Der Fluss durchfließt die Orte Lienzingen und Illingen. Bei Vaihingen mündet der Fluß in die Enz. Von der Quelle bis zur Mündung hat er ein Gefälle von 94 Meter und eine Länge von rund 12 Kilometer. Der Bach entwässert ein Einzugsgebiet von etwa 47 Quatratkilometer.

Etymologie

Die Herkunft des Namens "Schmie" ist in der Historiolinguistik bis heute nicht ganz geklärt. Verschiedene Erklärungsmodelle leiten den Namen aus dem Alteuropäischen, Keltischen oder Germanischen (Deutschen) ab.

Die traditionelle alteuropäische Herleitung führt den Namen auf idg. *smēi- oder *smē(i)g- zurück, was man mit das "Kleine, Zierliche" übersetzen kann.[1] Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der idg. Wurzel *smē- "schmieren, streichen". Verwandte Begriffe sind u. a. ahd. smechar "elegans" bzw. mhd. smecker "schlank, schmal" und poln. smagly "schlank". Die unterschiedlichen Formen Schmie-Schmiech- bzw. sme--smec- versucht Schmid auf die parallele Existenz beider Ausgangsformen, smēi- und smē(i)g-, zurückzuführen.[2]

Zuflüsse

Von den neun Zuflüssen sind nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz[3] nur 5 namentlich benannt. Mithilfe von Flurnamen lassen sich indes oft die (alten) Namen dieser offiziell unbenannten Zuflüsse erschließen. In der folgenden Liste werden die Zuflüsse von der Quelle bis zur Mündung aufgelistet. In Klammern wird das Zuflussufer (rechts/links) und ggf. der Name einer anliegenden Flur.

Mit 8 km ist der Glattbach der längste Zufluss der Schmie.

  1. NN-NV3 (r, Flur Striembach)
  2. Scherbentalbach (l)
  3. NN-014 (r)
  4. Wolfsklinge (l)
  5. Sulzbach (l)
  6. Erbbach (l)
  7. NN-IR4 (r)
  8. NN-WG5 (r)
  9. Glattbach (l)

Einzelnachweise

  1. So etwa mit Karl Schmid u. a. (Hrsg.): Beiträge zur Namenforschung. Band 13. Heidelberg 1962. S. 217
  2. ebd.
  3. Alle Angaben nach http://brsweb.lubw.baden-wuerttemberg.de

Weblinks

Wikipedia zum Thema „Schmie oder Schmiebach”