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Albert-Schweitzer-Straße

Von PFENZ
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Die Albert-Schweitzer-Straße befindet sich im Pforzheimer Stadtteil Huchenfeld. Sie wurde 1971 nach Albert Schweitzer benannt; von 1970 bis 1975 trug die heutige Paracelsus-Strasse am Wallberg ebenfalls diese Bezeichnung.

Der namensgebende Albert Schweitzer (14. Januar 1875 in Kayserberg (Elsass-Lothringen); † 4. September 1965) war Theologe, Musiker, Arzt und Gründer des Tropenhospitals in Lambaréné.

Studien

Nach seinem Abitur 1893 in Mühlhausen studierte er an der Universität in Straßburg die Fächer Theologie und Philosophie. Daneben studierte er in Paris bei Charles-Marie Widor Orgel. Er war ein ausgezeichneter Orgelspieler und vorzüglicher Kenner und Interpret Johann Sebastian Bachs. Von 1905 bis 1913 studierte Schweitzer Medizin, um in Afrika Missionsarzt zu werden.

Leben und Werk

1912 heiratete er Helene Bresslau, die Tochter des jüdischen Historikers Harry Bresslau. Kurze Zeit später ging er mit seiner Frau nach Afrika in den kleinen Urwaldort Lambaréné und baute dort aus eigenen Mitteln ein Tropenhospital mit einer Leprastation. Sein Ziel war, die Not und Krankheit der dort lebenden Menschen zu lindern. Das Hospital finanzierte er durch Spenden bei seinen Orgelkonzerte.

Schon 1932 warnte Schweitzer vor den Gefahren des aufkommenden Nationalsozialismus.

Ehrungen

Im Dezember 1952 erhielt er den Friedensnobelpreis für seine medizinische Tätigkeit in Afrika. Er war gegen den Krieg und den Bau von Atombomben. Albert Schweitzer ist am 4. September 1965 in Lambarene gestorben.


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