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Einnehmerei

Von PFENZ
Version vom 4. Oktober 2008, 18:54 Uhr von Vici (Diskussion | Beiträge) (Ergänzung Reuchlin-Museum vor dem II.WK)
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Die Einnehmerei bei Nacht

Die Einnehmerei ist der erste Wiederaufbau (2003) im Stadtzentrum, der ausdrücklich nach historischem Vorbild an gleicher Stelle erbaut wurde.

Wolfgang Scheidtweiler vom Brauhaus finanzierte den Bau, der von den Pforzheimer Architekten Kienzler & Wäsche in Absprache mit dem Baudezernat und der Denkmalschutzbehörde geplant wurde.

Der barocke Vorgängerbau von 1699 wurde 1945 im Krieg schwer beschädigt. Seine Überreste wurden 1960 endgültig abgeräumt. Ursprünglich war die Einnehmerei und der benachbarte Archivbau als Teil der Schlossanlagen entstanden. Erst wurden beide Gebäude als Amtskellerei genutzt. Die Einnehmerei diente bis 1910 als Steuereinnehmerei.

So, wie das Wirtshaus heute aussieht, sah nicht nur die Steuereinnehmerei aus, sondern in dem urasprünglichen, nicht mehr erhaltenen Gebäude befand sich bis zum Krieg bereits ein Reuchlin-Museum (alte Städt. Sammlungen). [1]

Im Untergeschoss und im Treppenhaus sind noch Teile der Ringmauer der salischen Burg aus dem 11. Jahrhundert sichtbar integriert.

Heute sind in der Einnehmerei am Schlossberg 16 zwei Gaststätten, das Besitos und Lehner's Wirtshaus, beherbergt.

  1. Pforzheim in alten Ansichtskarten, Gondrom 1995, Seite 73