Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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August Weik
August Weik (* 18. September 1887, † ?) war SPD-Stadtverordneter in Pforzheim, Gegner der Nationalsozialisten und 1944 Opfer der „Aktion Gitter“.
Leben
August Weik ist Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft, ab 1929 SPD-Stadtverordneter und ab 1930 auch 1. Vorsitzender des „Volkschors“, der von den Nationalsozialisten 1933 zwangsweise aufgelöst wird.
Vom 2. August bis zum 11. November 1944 ist er im Zuge der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. Die Schilderung seines Aufenthalts dort findet sich im Artikel "Aktion Gitter".
In „Meine Lebensgeschichte“ schreibt August Weik über das Attentat am 20. Juli 1944:
„Hätte dieses Attentat geglückt, dann wäre bestimmt unsere Vaterstadt von dem großen Leid verschont geblieben. Die wahnsinnigen Großsprecher um Hitler haben ja in die ganze Welt hinausposaunt 'Pforzheim, die Stadt der Zünder'. Braucht man sich da noch wundern, wenn unsere Feinde diese Stadt auslöschten, und das haben sie am 23. Februar 1945 aufs gründlichste getan“[1] .
Nach 1945
Im August 1945 wird August Weik von der US-Militärregierung in den Stadtrat berufen.
Literatur
- ↑ August Weik: Meine Lebensgeschichte, Pforzheim, 1957 (ungedruckt), Heft 3, S. 8