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Württembergische Schwarzwaldbahn

Von PFENZ
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Streckenkarte der Württembergischen Schwarzwaldbahn Stuttgart-Zuffenhausen–Weil der Stadt–Calw (rot eingefasst)

Die Württembergische Schwarzwaldbahn ist eine Eisenbahnstrecke von Stuttgart nach Calw.

Ein Zug von Weil der Stadt fährt 1983 in Calw ein.

Die Bahnlinie führte ursprünglich auf einer Länge von 55 Kilometern vom Norden Stuttgarts (Zuffenhausen) über Weil der Stadt nach Calw. Der größte Teil der Strecke wurde zweigleisig ausgebaut. Die Eröffnung der Bahnlinie wurde zwischen 1868 und 1872 abschnittsweise vollzogen.

Historisch war auch die Fortsetzung von Calw über Nagold und Hochdorf nach Horb am Neckar ein Teil der Württembergischen Schwarzwaldbahn, wird aber heute üblicherweise zur Nagoldtalbahn und zur Gäubahn (Stuttgart–Singen [Hohentwiel]) gezählt.

Der Streckenabschnitt zwischen Stuttgart und Weil der Stadt wird seit 1978 im Rahmen des Stuttgarter Nahverkehrs durch die S-Bahn (Linie S 6) befahren.

Im weiteren Streckenteil zwischen Calw und Weil der Stadt war seit 1983 kein Personenverkehr mehr, Althengstett wurde noch von Weil der Stadt her im Güterverkehr bedient. 1988 endete nach einem Hangrutsch der Gesamtverkehr. Der Streckenabschnitt steht unter Denkmalschutz.

2026 wurde er als Hermann-Hesse-Bahn neu eröffnet, jedoch unter Auslassung der Hacksbergschleife bei Schafhausen, die durch einen Neubautunnel zur Streckenverkürzung abgeschnitten wurde.

Am Alten Bahnhof Calw, wo die später gebaute Nagoldtalbahn einmündete, ist noch das Eisenbahn-Stellwerk der alten Linie erhalten.

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