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Juden

Von PFENZ
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Informationen zu Geschichte und Gegenwart der Juden in der Region

Pforzheim

Geschichte

Aus dem Mittelalter gibt es spärliche Hinweise auf eine jüdische Gemeinde in Pforzheim. Juden werden in den Berichten um die als Märtyrerin verehrte Margaretha von Pforzheim für ihre Ermordung im Jahr 1260 oder 1267 verantwortlich gemacht; siehe dazu auch Das von den Juden getötete Mägdlein (Sage). Aus dem späten Mittelalter ist der Straßenname "Judengasse" oder "Judengässlein" überliefert, bei dem es sich wahrscheinlich um den westlichen Teil der heutigen Barfüßergasse handelte.

Die älteste bekannte Erwähnung eines jüdischen Betsaals in Pforzheim stammt von 1709. Im Jahr 1810 zählt die Jüdische Gemeinde in Pforzheim 95 Mitglieder; ihre erste Synagoge richtet sie 1812 an der Metzgerstraße ein.

Der repräsentative Nachfolgebau wird 1893 an der Zerrennerstraße 26, am heutigen Platz der Synagoge, eingeweiht. Um 1900 zählt die Jüdische Gemeinde knapp 450 Mitglieder.

Mit der Machtergreifung des Nationalsozialismus am 30. Januar 1933 setzt die staatlich organisierte Judenverfolgung ein. Juden werden auch in Pforzheim aus dem Wirtschaftsleben gedrängt und vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. In der Reichspogromnacht vom 9. November auf den 10. November 1938 verwüstet die SA die Pforzheimer Synagoge

Königsbach

In Königsbach gab es bis zur Judenverfolgung im Nationalsozialismus eine jüdische Gemeinde. Ihre 1834 erbaute Synagoge wurde ebenfalls in der Reichspogromnacht 1938 zerstört.

siehe auch

Weblinks


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