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Barock

Von PFENZ
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Als Barock (Maskulinum „der Barock“, oder gleichwertig Neutrum „das Barock“) wird eine Epoche der europäischen Kunstgeschichte bezeichnet, die Ende des 16. Jahrhunderts begann und bis ca. 1760/70 reicht.

Häuser gegenüber dem Pforzheimer Rathaus am Marktplatz im Stil des Barock (rechts Gebäude der Bank).


Nachdem der Pfälzische Erbfolgekrieg 1697 beendet war, baute man das zerstörte Pforzheim im Stil des Barock wieder auf. Markgraf Friedrich VII. Magnus von Baden-Durlach (* 23. September 1647 in Ueckermünde; † 25. Juni 1709 auf der Karlsburg in Durlach) kehrte 1698 aus Basel zurück und machte Pforzheim wieder zu seiner Residenzstadt, da die Durlacher Karlsburg vollständig zerstört war. Der Markgraf förderte den Wiederaufbau der abgebrannten Stadt. Giebelständige Häuser wurden in der Au und im Giebelviertel erbaut, wo man auf dem vorhandenen mittelalterlichem Grundriss, Kellern und Steinsockeln aufbaute. An den Stadtplätzen und bei der Zusammenlegung von Parzellen (Marktplatz, Schulplatz, Leopoldplatz) baute man traufständige Barockhäuser mit behäbigen Walmdächern.[1]

Markgraf Friedrich VII. erlaubte ab 1700 auch französischen Hugenotten und Waldensern die Einwanderung nach Pforzheim. Viele abgebrannte Häuser wurden unter Verwendung der erhaltenen Steinkeller und Fundamente wieder hergestellt. An der Stelle des abgebrannten Neuen Schloßes wurde der Große Speicher des Pforzheimer Schloßes am Schloßberg erbaut.[2]

  1. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Barock und Rokoko. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 77f.
  2. Verbrannte Erde. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 43-45.