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Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Johann Peter Brandenburg

Von PFENZ
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Portrait im Neuen Rathaus

Dr. jur. Johann Peter Brandenburg (* 24. März 1905 in Kronenburg/Eifel; † 3. März 1977 in Pforzheim) war vom 1. September 1947 bis zum 31. Januar 1966 Oberbürgermeister von Pforzheim. Er prägte maßgeblich den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt. In den sechzigern stand Dr. Brandenburg wegen seiner vielen Nebenämter in Kritik. Bei der Oberbürgermeisterwahl 1965 unterlag er seinem Kontrahenten Willi Weigelt (SPD). Nach seiner Amtszeit wurde ihm das Ehrenbürgerrecht der Stadt Pforzheim verliehen.

Landespolitik

Dr. Brandenburg war Mitglied der FDP und Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung. Seine Partei vertrat er 1946 bis 1964 und 1968 bis 1976 als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, dessen Vizepräsident er acht Jahre lang war. Von 1969 bis 1976 war er Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag.

Nach seinem Rückzug aus dem Landtag 1976 war Dr. Brandenburg Richter am Staatsgerichtshof Baden-Württemberg.

Ehrungen

  • 1955 erhielt Dr. Brandenburg das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  • 1970 erhielt er die Baden-Württembergische Verfassungsmedaille in Gold.
  • Nach Johann Peter Brandenburg ist die Dr.-Brandenburg-Straße zwischen Reuchlinhaus und IHK-Haus in der südwestlichen Innenstadt benannt.

Literatur

  • Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 362
  • Heide Hammel: „Die Zukunft hat schon begonnen“ – Johann Peter Brandenburg, Verlag Regionalkultur, Heidelberg

Weblinks