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Benckiser

Von PFENZ
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Familie Benckiser und Ihr Unternehmen

August Theodor

August Theodor Benckiser (* 1820; † 1894) betrieb in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Eisenhammerwerk und später auch ein Brückenbauunternehmen in Pforzheim.

August Theodor

August Theodor Benckiser ist eine Nachkomme von Johann Adam Benckiser (* 1708; † 1763), der Holzhändler und Klosterwirt in Bad Herrenalb war. In den 1740ern wurde er Gerneralunternehmer für Scheiterholz der Markgrafschaft Baden. 1755 kauft er zusammen mit Christoph Friedrich Lidell das Eisenhammerwerk in Pforzheim. 1811 kommt das Eisenwerk in den Alleinbesitz von Christian Friedrich Benckiser, des Sohns von Johann Adam Benckiser, dessen Sohn Christof die Firma übernimmt. Die in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße Ecke Belfortstraße gelegene Fabrik wird 1910 an Theodor Pitzmann und August Pfeiffer]] verkauft, die sich neben Maschinenbau auf Waserleitungsbau konzentrieren.

Junior Johann Adam (Enkel)

Der andere Enkel von Senior Johann Adam Benckiser mit selbem Namen gründete in Pforzheim eine Goldwarenfabrik und Salmiakhütte.

Unternehmensstruktur

  • 1823 Zukauf und Gründung des ersten chemischen Unternehmens in Pforzheim
  • 1858 Zieht das Unternehmen nach Ludwigshafen um[1]
    • Bis heute gibt es das Drogerieartikelunternehmen unter dem Namen "Reckitt Benckiser" [2]

Villa Benckiser mit Parkanlage

Villa Benckiser bis 1945 anstelle des heutigen Haus der Jugend. 1918 Wegzug der Familie - Park wurde zur öffentlichen Grünanlage - dem Benckiserpark.

Emiliensteg & Emilienstrasse

Nach Emilie Benckiser (* 1819; † 1900), Ehefrau von August Theodor Benckiser (* 1820; † 1894), sind die Emilienstrasse (zwischen Simmler- und Westliche Karl-Friedrichstrasse) und der Emiliensteg über die Enz westlich der Goethebrücke bekannt.

Quellen / Literatur

Pflüger, Johann, Die Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1862 Die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, Hrsg.: Maschke, Erich, Pforzheim, o.J.

siehe auch