Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Burgkapelle (Steinegg)

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Die Schlosskapelle bei der Burg Steinegg
Die Schlosskapelle bei der Burg Steinegg
Datei:20140905 Neuhausen-Steinegg 002.JPG
Die Schlosskapelle bei der Burg Steinegg
Die Schlosskapelle
Die Schlosskapelle
Die Schlosskapelle
Die Schlosskapelle

Die Schlosskapelle liegt am Kapellenweg im Neuhausener Ortsteil Steinegg bei der Burg. Der Ausbau von Schlosskapelle und der nahe der Burg im Wald auf einem Felsen errichteten Waldkapelle Hamberg geht auf Karl Dietrichs Sohn Karl Dietrich Anton von Gemmingen (1694–1745) zurück.

Die Kapelle wurde 1520 erbaut, als die Burg im Besitz der Herren von Gemmingen war. 1832 kaufte die Gemeinde Steinegg die Schlosskapelle für 500 Gulden. 1948 ging die Kapelle in den Besitz der katholischen Gemeinde über. 1973 übernahm die evangelische Gemeinde die schon schwer sanierungsbedürftige Kapelle. 1983 bis 1985 wurde die Schlosskapelle umfassend saniert und renoviert.

Geschichte der Burgkapelle

  • 1520 wurde die Kapelle in den Grundmauern angelegt als einschiffiger Bau mit dem drei-seitigen Altarraum. Der angrenzende Sakristeibau kam später hinzu.
  • 1723, unter Dietrich von Gemmingen, wird die Kapelle vergrößert und umgeformt.Die Außenmauern werden erhöht. Es entstehen große Rundbogenfenster. Eine Muldendecke wird eingezogen. Ein achteckiger Dachreiter mit eingezogener Haube dient als Glockenturm. Der Innenraum wird mit reichem Stuckdekor versehen. Das große ovale Mittelfeld an der Decke zeigt als Flachrelief Marie mit Engeln. Die Darstellung verkündet die unbefleckte Empfängnis Marias. Zwischen Mittelfeld und Altarkrönung halten zwei Putten das Gemmingsche Wappen, darüber die Initialen des Stifters. Die Altarwand mit dem Bilderrahmen wurde mehrfach überarbeitet, das Altarbild 1914 eingefügt. Es ist ein Ölbild mit den 14 Nothelfern. Die Ölbilder an den Längsseiten greifen Szenen aus der Leidensgeschichte Jesu auf. An der stuckierten Brüstung der Empore ist ein Ölbild „David mit der Harfe“ eingelassen. Die geschweiften Wangen des barocken Gestühls sind mit aus Muschelformen entwickelten Schnitzereien verziert.
  • 1823 treten Freiherr Julius von Gemmingen mit seiner Familie (außer Sohn Eduard) und 44 Familien aus Mühlhausen in dieser Kapelle zur evang. Kirche über.
  • 1832 verkauft die Familie Gemmingen die Kapelle an die politische Gemeinde.
  • 1948 geht die Kapelle in das Eigentum der kath. Pfarrgemeinde über.
  • 1973 erwirbt die evang. Kirchengemeinde Mühlhausen die Kapelle.
  • 1983 wird die Kapelle aufwendig saniert.

Quelle