Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Walter Purkl

Von PFENZ
Version vom 1. März 2020, 16:54 Uhr von Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Walter Purkl (* 21. Mai 1906 in Dresden; † 12. Dezember 1955) war SPD- und ab 1931 SAP-Mitglied in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten.

Leben

Als Fünfzehnjähriger während der Berufsausbildung zum Rahmenvergolder trat Walter Purkl in die Gewerkschaft der Holzarbeiter ein, 1923 wurde engagierte er sich auch in der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ). Nach Jahren der Wanderschaft kam er 1929 nach Pforzheim und wurde Mitglied der SPD sowie der Naturfreunde. 1931 ging er mit vielen SAJ-Mitgliedern zur neugegründeten SAP, wurde 2. Vorsitzender, wirkte wie Werner Reinheimer und Karl Schroth mit im Kabarett „Die Roten Trommler“ und nahm teil an den illegalen Widerstandsarbeit der SAP gegen die Nazi-Diktatur.

In den Fängen der Gestapo

Am 5. Mai 1938 verhaftete die Gestapo Walter Purkl. Am 20. Dezember 1939 verurteilte ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (1. Senat) wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren und vier Monaten Zuchthaus. Er war wie Karl Otto Bührer, Otto Habmann und Wilhelm Künzler im Zuchthaus Ludwigsburg eingesperrt.

Nach 1945

Nach 1945 wurde Walter Purkl wieder Mitglied der SPD.

Literatur

  • Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
  • Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim) 1977