Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Dominikanerkirche St. Stephan
Das Dominikaner („Prediger“) Kirche und -Kloster St. Stephanus befand sich Östliche Karl-Friedrich-Straße 4 in 75175 Pforzheim. DasPforzheimer Kloster gehörte zum damaligen Bistum Speyer und bestand in den Jahren 1279 bis 1555. Danach wurde die Klosterkirche zur protestantischen Stadtkirche St. Stephan. Am 18.5.1789 brannte das Gebäude ab.
Geschichte
Im Jahre 1278 genehmigte der Markgraf Hermann VII. von Baden den Dominikanermönchen den Bau der Klosteranlage. Die Grundrissform des Chors der heute nicht mehr erhaltenen Klosterkirche könnte sogar den Bau der Klosterkirche in die Zeit vor 1279 nahelegen. Im Jahre 1294 wird das Dominikanerkloster anlässlich einer Schenkung urkundlich erwähnt. In den Jahren 1382, 1414, 1488 und 1507 erfolgten dort Provinzialkapitel des Dominikanerordens. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Klostergebäude erweitert und umgebaut. Diese Baumaßnahmen wurden von dem Markgraf Jakob I. von Baden finanziell unterstützt. Mit der Einführung des Protestantismus in der Markgrafschaft Baden-Durlach durch Markgraf Ernst I. von Baden-Durlach verloren die Dominikaner im Jahre 1566 endgültig ihren Besitz in Pforzheim; die Klosterkirche wurde protestantische Stadtkirche St. Stephan.
Wiederaufbau der Stadtkirche 1716-1721 [1]
Beim dritten Franzosenbrand am 21.9.1692 brannte die Kirche aus. Chor, Sakristei, Westwand und Umfassungsmauern des Langhauses standen noch. 1716 begann der Wiederaufbau. Am 23.11.1721 fand die Einweihung statt. Im Inneren wurden statt der steinernen Mittelschiffsarkaden sieben hölzerne Emporenstützenpaare eingestellt mit hölzernen Emporen. Das mittlere Kirchenschiff wurde von einer hölzernen Tonnengewölbe überdeckt. Der Stuckateur Johann Adam Steudtlein (Steudling) sollte nach einem Vertrag vom 22.7.1737 die Stuckarbeiten machen.Nach Dem Entwurf von Johann Heinrich Arnoldt wurde ein Portalrisalit an die Nordwand des Langhauses gebaut.
Brand der Stadtkirche 1789; Neubaupläne [2]
Am 18.5.1789 brannte das Gebäude ab. 1792 wurden die Langhausmauern abgetragen. Bis Februar 1793 wurde der Chor abgetragen. 1812 wurde das gesamte Gelände eingeebnet. Weinbrenner lieferte 1816 für eine neue Kirche. Baumeister Schwarz plante 1825 auch einen Neubau. Der Entwurf von Heinrich Hübsch mit einer Doppelturmfassade aus dem Jahre 1829 sollate ausgeführt werden. 1829 wurden Fundamente gelegt, aber 1831 der Neubau an alter Stelle aufgegeben. 1899 wurde an anderer Stelle, am Lindenplatz, eine neue Stadtkirche gebaut.
Weblinks
- Klöster in Baden-Württemberg Dominikanerkloster Pforzheim
- https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_kloester/146/Dominikanerkloster+Pforzheim
Literatur
- Dominikaner („Prediger“) Kirche und -Kloster St. Stephanus; nach 1566 ev. Stadtkirche. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 254-269.
- ↑ Dominikaner („Prediger“) Kirche und -Kloster St. Stephanus; nach 1566 ev. Stadtkirche. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 254-269, hier S. 259.
- ↑ Dominikaner („Prediger“) Kirche und -Kloster St. Stephanus; nach 1566 ev. Stadtkirche. In: Emil Lacroix/Peter Hirschfeld/Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 254-269, hier S. 263.