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Kamelhof Rotfelden: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Verein Deutscher Kamelfreunde Fatamorgana e.V.''' betreibt seit Anfang Mai [[2002]] einen '''Kamelhof''' in [[Rotfelden]], einem Ortsteil von [[Ebhausen]]. |
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Der '''Kamelhof Rotfelden''' war die größte Kamelfarm Europas. Aus der [[1987]] begonnenen Kamelhaltung des Ehepaars Breitling hervorgegangen, bestand er von Mai [[2002]] bis zu seiner Zerstörung durch einen Großbrand im Januar [[2013]] in [[Rotfelden]], einem Ortsteil von [[Ebhausen]]. |
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Der Kamelhof bot als Ausflugsziel für Besucher aller Altersgruppen die Möglichkeit, in die Haltung der Kamele Einblick zu nehmen, die Tiere zu streicheln und zu bürsten sowie in der Koppel und nach Terminabsprache auch auf geführten Ausritten in der Umgebung auf den Kamelen zu reiten. |
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Der Verein wurde bereits [[1990]] gegründet mit den Zielen Freunde für diese Tiere zu finden, Förderung des Sports mit Kamelen (Rennen) und um die Milch der Kamele als Heilmittel einzusetzen. |
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Neben dem Kamelsport hatte der Kamelhof als wirtschaftliche Grundlage die Verwertung der Kamelmilch als Heilmittel und für Kosmetikprodukte. |
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Auf dem Kamelhof kann man auch in der Koppel reiten und an geführten Ausritten (nach Terminabsprache) teilnehmen. |
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== Geschichte == |
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Auf mehreren Reisen nach Nordafrika und in den Orient in den [[1970er]]- und [[1980er]]-Jahren lernte das Ebhausener Ehepaar Wilhelm und Rose Breitling Kamele kennen und schätzen. Die Idee entstand, im heimischen Nordschwarzwald die experimentelle Haltung von Kamelen selbst aufzunehmen. 1987 wurden die ersten Kamele gekauft, und [[1990]] der [[Kamelverein Fata Morgana]] gegründet. |
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Mittwoch bis Sonntag und Feiertage: 13 bis 17 Uhr |
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Im Laufe der [[1990er]]-Jahre wurde die Kamelhaltung zunehmend ausgebaut. Als Publikumsveranstaltungen wurden ab 1991 Kamelfestivals veranstaltet. Das erste Kamelrennen in Deutschland fand 1997 auf der Rennbahn Hoppegarten bei Berlin mit Kamelen aus Rotfelden statt. |
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Aus dem 1997 bezogenen Kamelstall außerhalb der Ortslage Rotfelden entstand der Anfang Mai [[2002]] als ständiges Ausflugsziel eröffnete Kamelhof. |
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Ab September 2011 bemühte sich das Ehepaar Breitling darum, den Hof aus Altersgründen abzugeben<ref>[https://www.facebook.com/kamelhof Facebook-Seite des Kamelhofs Rotfelden], abgerufen am 31. Januar 2013</ref>. Dazu kam es jedoch nicht mehr. |
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In den frühen Morgenstunden des [[31. Januar]]s [[2013]] brannte der Kamelhof innerhalb kurzer Zeit vollkommen nieder. Alle 86 im Inneren des Stallungsgebäudes eingeschlossenen Kamele starben dabei; nur fünf Tiere, die in einem Unteratand an der Außenseite des Gebäudes untergebracht waren, konnten gerettet werden.<ref>{{pz-online|region_artikel,-Hoellische-Hitze-86-Kamele-sterben-in-Stall-_arid,396534.html|Höllische Hitze: 86 Kamele sterben in Stall|31. Januar 2013}}</ref> |
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Version vom 1. Februar 2013, 00:20 Uhr
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Der Kamelhof Rotfelden war die größte Kamelfarm Europas. Aus der 1987 begonnenen Kamelhaltung des Ehepaars Breitling hervorgegangen, bestand er von Mai 2002 bis zu seiner Zerstörung durch einen Großbrand im Januar 2013 in Rotfelden, einem Ortsteil von Ebhausen.
Der Kamelhof bot als Ausflugsziel für Besucher aller Altersgruppen die Möglichkeit, in die Haltung der Kamele Einblick zu nehmen, die Tiere zu streicheln und zu bürsten sowie in der Koppel und nach Terminabsprache auch auf geführten Ausritten in der Umgebung auf den Kamelen zu reiten.
Neben dem Kamelsport hatte der Kamelhof als wirtschaftliche Grundlage die Verwertung der Kamelmilch als Heilmittel und für Kosmetikprodukte.
Geschichte
Auf mehreren Reisen nach Nordafrika und in den Orient in den 1970er- und 1980er-Jahren lernte das Ebhausener Ehepaar Wilhelm und Rose Breitling Kamele kennen und schätzen. Die Idee entstand, im heimischen Nordschwarzwald die experimentelle Haltung von Kamelen selbst aufzunehmen. 1987 wurden die ersten Kamele gekauft, und 1990 der Kamelverein Fata Morgana gegründet.
Im Laufe der 1990er-Jahre wurde die Kamelhaltung zunehmend ausgebaut. Als Publikumsveranstaltungen wurden ab 1991 Kamelfestivals veranstaltet. Das erste Kamelrennen in Deutschland fand 1997 auf der Rennbahn Hoppegarten bei Berlin mit Kamelen aus Rotfelden statt.
Aus dem 1997 bezogenen Kamelstall außerhalb der Ortslage Rotfelden entstand der Anfang Mai 2002 als ständiges Ausflugsziel eröffnete Kamelhof.
Ab September 2011 bemühte sich das Ehepaar Breitling darum, den Hof aus Altersgründen abzugeben[1]. Dazu kam es jedoch nicht mehr.
In den frühen Morgenstunden des 31. Januars 2013 brannte der Kamelhof innerhalb kurzer Zeit vollkommen nieder. Alle 86 im Inneren des Stallungsgebäudes eingeschlossenen Kamele starben dabei; nur fünf Tiere, die in einem Unteratand an der Außenseite des Gebäudes untergebracht waren, konnten gerettet werden.[2]
Adresse
- Kamelhof Rotfelden GmbH & Co. KG
- Kamelweg 1
- 72224 Ebhausen-Rotfelden
- Telefon: (0 70 54) 81 25
- Telefax: (0 70 54) 93 28 63
- E-Mail:
info
kamelhof.de
Weblinks
Quellen
- ↑ Facebook-Seite des Kamelhofs Rotfelden, abgerufen am 31. Januar 2013
- ↑ Höllische Hitze: 86 Kamele sterben in Stall, Online-Artikel der Pforzheimer Zeitung vom 31. Januar 2013
