Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Schmie (Fluss): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Tirili (Diskussion | Beiträge)
aus gestrigem Baustellen-Artikel übernommen
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
{{Bilder fehlen}}
{{Bilder fehlen}}
{{OpenStreetMap|48.97792|8.84774|13}}
{{OpenStreetMap|48.97792|8.84774|13}}
Die '''Schmie''', oder umgangssprachlich der '''Schmiebach''' ist ein Gewässer im [[Enzkreis]]. Es ist ist ein 12,079 km langer linker Zufluss der [[Enz]] und entspringt südwestlich von [[Schmie]].
Die '''Schmie''', oder umgangssprachlich der '''Schmiebach''' ist ein Gewässer im [[Enzkreis]]. Es ist ist ein 12,079 km langer linker Zufluss der [[Enz]] und entspringt südwestlich von [[Schmie]]. Der Oberlauf versiegt in Trockenzeiten fast vollständig. Die offizielle Gewässerkennzahl ist 238456.


== Verlauf ==
== Verlauf ==
Die Schmie entspringt auf 275 m Höhe nahe [[Schmie]]. Dort fließt sie aus einem 0,22 ha großen künstlichen See in der Flur [[Graubrunnen]] und fließt in südöstliche Richtung und durchfließt [[Lienzingen]] und [[Illingen]]. Die [[B 35]] und später die [[B 10]] folgen dem Verlauf. Nach 12,079 km mündet der Bach bei [[Vaihingen]] in die Enz. Ihr Einzugsgebiet beträgt 47,4 km². Der Fluss durchfließt die Orte [[Lienzingen]] und [[Illingen]]. Bei [[Vaihingen]] mündet der Fluß in die Enz. Von der Quelle bis zur Mündung hat er ein Gefälle von 94 Meter und eine Länge von rund 12 Kilometer. Der Bach entwässert ein Einzugsgebiet von etwa 47 Quatratkilometer.
Die Schmie entspringt auf 275 m Höhe nahe [[Schmie]]. Dort fließt sie aus einem 0,22 ha großen künstlichen See in der Flur [[Graubrunnen]] und fließt in südöstliche Richtung und durchfließt [[Lienzingen]] und [[Illingen]]. Die [[B 35]] und später die [[B 10]] folgen dem Verlauf. Nach 12,079 km mündet der Bach bei [[Vaihingen]] in die Enz. Ihr Einzugsgebiet beträgt 47,4 km². Der Fluss durchfließt die Orte [[Lienzingen]] und [[Illingen]]. Bei [[Vaihingen]] mündet der Fluß in die Enz. Von der Quelle bis zur Mündung hat er ein Gefälle von 94 Meter und eine Länge von rund 12 Kilometer. Der Bach entwässert ein Einzugsgebiet von etwa 47 Quatratkilometer.

== Etymologie ==

Die Herkunft des Namens "Schmie" ist in der Historiolinguistik bis heute nicht ganz geklärt. Verschiedene Erklärungsmodelle leiten den Namen aus dem Alteuropäischen, Keltischen oder Germanischen (Deutschen) ab.

Die traditionelle alteuropäische Herleitung führt den Namen auf idg. *''smēi-'' oder *''smē(i)g-'' zurück, was man mit das "Kleine, Zierliche" übersetzen kann.<ref>So etwa mit Karl Schmid u. a. (Hrsg.): Beiträge zur Namenforschung. Band 13. Heidelberg 1962. S. 217</ref> Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der idg. Wurzel *''smē-'' "schmieren, streichen". Verwandte Begriffe sind u. a.
ahd. ''smechar'' "elegans" bzw. mhd. ''smecker'' "schlank, schmal" und poln. ''smagly'' "schlank". Die unterschiedlichen Formen ''Schmie''-''Schmiech-'' bzw. ''sme-''-''smec-'' versucht Schmid auf die parallele Existenz beider Ausgangsformen, ''smēi-'' und ''smē(i)g-'', zurückzuführen.<ref>ebd.</ref>


== Zuflüsse ==
== Zuflüsse ==


Von den neun Zuflüssen sind nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz<ref>Alle Angaben nach http://brsweb.lubw.baden-wuerttemberg.de</ref> nur 5 namentlich benannt. Mithilfe von Flurnamen lassen sich indes oft die (alten) Namen dieser offiziell unbenannten Zuflüsse erschließen. In der folgenden Liste werden die Zuflüsse von der Quelle bis zur Mündung aufgelistet. In Klammern wird das Zuflussufer (rechts/links) und ggf. der Name einer anliegenden Flur.
Von den neun Zuflüssen sind nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz<ref>Alle Angaben nach http://brsweb.lubw.baden-wuerttemberg.de</ref> nur 5 namentlich benannt. Mithilfe von Flurnamen lassen sich indes oft die (alten) Namen dieser offiziell unbenannten Zuflüsse erschließen. In der folgenden Liste werden die Zuflüsse von der Quelle bis zur Mündung aufgelistet. In Klammern wird das Zuflussufer (rechts/links) und ggf. der Name einer anliegenden Flur.


Mit 8 km ist der Glattbach der längste Zufluss der Schmie.
Mit 8 km ist der Glattbach der längste Zufluss der Schmie.
Zeile 22: Zeile 29:
# [[Glattbach]] (l)
# [[Glattbach]] (l)


== Allgemeines ==
Der Oberlauf versiegt in Trockenzeiten fast vollständig. Auf dem Weg durch den [[Kraichgau]] nimmt er sieben Zuflüsse auf, darunter den [[Scherbentalbach]], [[Sulzbach]], [[Erbbach]] und [[Glattbach]]. Die offizielle Gewässerkennzahl ist 238456.
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==



Version vom 26. August 2012, 20:25 Uhr

Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn du Zugang zu passenden Bildern hast, deren Copyright-Bedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann lade sie doch bitte hoch.
OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen

Die Schmie, oder umgangssprachlich der Schmiebach ist ein Gewässer im Enzkreis. Es ist ist ein 12,079 km langer linker Zufluss der Enz und entspringt südwestlich von Schmie. Der Oberlauf versiegt in Trockenzeiten fast vollständig. Die offizielle Gewässerkennzahl ist 238456.

Verlauf

Die Schmie entspringt auf 275 m Höhe nahe Schmie. Dort fließt sie aus einem 0,22 ha großen künstlichen See in der Flur Graubrunnen und fließt in südöstliche Richtung und durchfließt Lienzingen und Illingen. Die B 35 und später die B 10 folgen dem Verlauf. Nach 12,079 km mündet der Bach bei Vaihingen in die Enz. Ihr Einzugsgebiet beträgt 47,4 km². Der Fluss durchfließt die Orte Lienzingen und Illingen. Bei Vaihingen mündet der Fluß in die Enz. Von der Quelle bis zur Mündung hat er ein Gefälle von 94 Meter und eine Länge von rund 12 Kilometer. Der Bach entwässert ein Einzugsgebiet von etwa 47 Quatratkilometer.

Etymologie

Die Herkunft des Namens "Schmie" ist in der Historiolinguistik bis heute nicht ganz geklärt. Verschiedene Erklärungsmodelle leiten den Namen aus dem Alteuropäischen, Keltischen oder Germanischen (Deutschen) ab.

Die traditionelle alteuropäische Herleitung führt den Namen auf idg. *smēi- oder *smē(i)g- zurück, was man mit das "Kleine, Zierliche" übersetzen kann.[1] Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der idg. Wurzel *smē- "schmieren, streichen". Verwandte Begriffe sind u. a. ahd. smechar "elegans" bzw. mhd. smecker "schlank, schmal" und poln. smagly "schlank". Die unterschiedlichen Formen Schmie-Schmiech- bzw. sme--smec- versucht Schmid auf die parallele Existenz beider Ausgangsformen, smēi- und smē(i)g-, zurückzuführen.[2]

Zuflüsse

Von den neun Zuflüssen sind nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz[3] nur 5 namentlich benannt. Mithilfe von Flurnamen lassen sich indes oft die (alten) Namen dieser offiziell unbenannten Zuflüsse erschließen. In der folgenden Liste werden die Zuflüsse von der Quelle bis zur Mündung aufgelistet. In Klammern wird das Zuflussufer (rechts/links) und ggf. der Name einer anliegenden Flur.

Mit 8 km ist der Glattbach der längste Zufluss der Schmie.

  1. NN-NV3 (r, Flur Striembach)
  2. Scherbentalbach (l)
  3. NN-014 (r)
  4. Wolfsklinge (l)
  5. Sulzbach (l)
  6. Erbbach (l)
  7. NN-IR4 (r)
  8. NN-WG5 (r)
  9. Glattbach (l)

Einzelnachweise

  1. So etwa mit Karl Schmid u. a. (Hrsg.): Beiträge zur Namenforschung. Band 13. Heidelberg 1962. S. 217
  2. ebd.
  3. Alle Angaben nach http://brsweb.lubw.baden-wuerttemberg.de

Weblinks

Wikipedia zum Thema „Schmie oder Schmiebach”