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Von PFENZ
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==Deportation==
==Deportation==


[[1942]] holten die Nazis Hermann Netter und deportierten ihn von Mannheim aus mit dem Transport Xlll/l über Stuttgart Killesberg (Messehallen) ins Internierungslager Theresienstadt in Tschechien. Hermann Netter starb am 15. 09. 1942 im Lager Theresienstadt.
[[1942]] holten die Nazis Hermann Netter und deportierten ihn von Mannheim aus mit dem Transport Xlll/l über Stuttgart Killesberg (Messehallen) ins [[Internierungslager Theresienstadt]] in Tschechien. Hermann Netter starb am 15. 09. 1942 im Lager Theresienstadt.


==Erinnerung==
==Erinnerung==

Version vom 2. Januar 2012, 16:22 Uhr

Hermann Netter (geboren 30. August 1870, 1942 nach Theresienstadt deportiert, dort gestorben) war jüdischer Arzt und Opfer der Nationalsozialisten.

Leben

Hermann Netter gehörte zur jüdischen Gemeinde in Pforzheim und wohnte in der Bleichstraße 9. Dort hatte er auch seine Praxis. Er arbeitete als Sanitätsoffizier im Osterfeld Lazarett, der heutigen Osterfeld-Realschule. Er praktizierte von 1919 - 1933 als Arzt. 1933 erhielt er Berufsverbot. 1936 zog er mit seiner Frau Gertrud Netter (geb. Mainzer) und seinem Sohn Oskar Netter nach Mannheim.

Deportation

1942 holten die Nazis Hermann Netter und deportierten ihn von Mannheim aus mit dem Transport Xlll/l über Stuttgart Killesberg (Messehallen) ins Internierungslager Theresienstadt in Tschechien. Hermann Netter starb am 15. 09. 1942 im Lager Theresienstadt.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Hermann Netter am 28. April 2010 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Bleichstraße 9 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim
  • Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0