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Liesel Halberstadt: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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''„Ich habe diese Frau gekannt als Lehrerin an der hebräischen Schule an der Rennfeld-Straße… Sie war sehr religiös und ging zum Gottesdienst in diese Gemeinde“''.
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Die Schülerin Herta:
Die Schülerin Herta Dreifuß:
''„Meine Lehrerin war Fräulein Halberstadt, die sich große Mühe gab, uns etwas zu lehren…“''
''„Meine Lehrerin war Fräulein Halberstadt, die sich große Mühe gab, uns etwas zu lehren…“''
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==Erinnerung==
==Erinnerung==


Im Rahmen der Aktion ''„Stolpersteine“'' wurde für Liesel Halberstadt am [[27. 1. 2011]] ein Stein vor seiner früheren Schule in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion ''„Stolpersteine“'' wurde für Liesel Halberstadt am [[27. 1. 2011]] ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.


Sein Name steht auf den [[Erinnerungstafeln]] für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der [[Osterfeld-Schule]] in den Eingangsbereichen der [[Osterfeld-Schule]] und des [[Kulturhauses Osterfeld]].
Ihr Name steht auf den [[Erinnerungstafeln]] für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der [[Osterfeld-Schule]] in den Eingangsbereichen der [[Osterfeld-Schule]] und des [[Kulturhauses Osterfeld]].





Version vom 13. März 2011, 13:50 Uhr

Liesel Halberstadt (Geburtsdatum und Geburtsort unbekannt) war Lehrerin in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.


Diskriminierung

Sie bekam 1933 aufgrund des “Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ Berufsverbot und arbeitete ab 1936 am Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule.


Erinnerungen

Erna Wassermann:

„Da war auch ein Fräulein Halberstadt, die die Älteren unterrichtete, sie hat auch Englisch-Stunden gegeben. Ich war immer in ihrer Englisch-Klasse.“

Bruno Fischer, der die Gewerbeschule 1938 verlassen musste:

„Ich habe diese Frau gekannt als Lehrerin an der hebräischen Schule an der Rennfeld-Straße… Sie war sehr religiös und ging zum Gottesdienst in diese Gemeinde“.

Die Schülerin Herta Dreifuß:

„Meine Lehrerin war Fräulein Halberstadt, die sich große Mühe gab, uns etwas zu lehren…“


Flucht

Liesel Halberstadt floh 1939 in die USA.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Liesel Halberstadt am 27. 1. 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.


Literatur

- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte - Gerhard Brändle:

"Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000 - Gerhard Brändle, Rebecca Eger:

Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schulgetto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936 - 1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Jan. 2011


Weblinks

Eintrag Liesel Halberstadt in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim.