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Anatol Filenko: Unterschied zwischen den Versionen
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Anatol Filenko wurde mit seinen Eltern Katharina Alexenko und Simon Filenko sowie den zwei Geschwistern [[Witaly Filenko|Witaly]] und [[Jeleanne Filenko|Jeleanne]] im Jahr [[1943]] von der Ukraine nach Pforzheim zur Zwangsarbeit verschleppt, wo sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen Gaststätte [[Kupferhammer]] an der [[Würmtalstraße]] 1 untergebracht wurden. Im Jahr darauf starb Anatol Filenko; offizielle Todesursache war Masern, Herz- und Kreislaufversagen. |
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==Schicksal der Eltern== |
==Schicksal der Eltern== |
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Seine Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik Lutz & Weiss GmbH arbeiten. |
Seine Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz & Weiss GmbH]] arbeiten. |
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Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der Karl-Friedrich |
Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der [[Karl-Friedrich-Straße]] gegenüber der Firma [[Gustav Rau]]. |
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Version vom 29. Oktober 2010, 11:13 Uhr
Anatol Filenko (* 25. Juni 1943 in der Sowjetunion; † 6. Mai 1944 in Pforzheim) wurde wie seine Geschwister als Kind von Zwangsarbeitern Opfer des Nationalsozialismus.
Leben
Anatol Filenko wurde mit seinen Eltern Katharina Alexenko und Simon Filenko sowie den zwei Geschwistern Witaly und Jeleanne im Jahr 1943 von der Ukraine nach Pforzheim zur Zwangsarbeit verschleppt, wo sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen Gaststätte Kupferhammer an der Würmtalstraße 1 untergebracht wurden. Im Jahr darauf starb Anatol Filenko; offizielle Todesursache war Masern, Herz- und Kreislaufversagen.
Schicksal der Eltern
Seine Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik Lutz & Weiss GmbH arbeiten. Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der Karl-Friedrich-Straße gegenüber der Firma Gustav Rau.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Anatol Filenko am 28. April 2010 ein Stein vor der Gaststätte Kupferhammer in der Würmtalstraße 1 in den Boden eingelassen.