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Jeleanne Filenko: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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==Deportation==
==Deportation==


Jeleanne Filenko wurde mit ihren Eltern und zwei Geschwistern Witaly und Anatol im Jahr 1943 von der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Hier wurden sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen Gaststätte Kupferhammer an der Würmtalstraße 1 untergebracht.
Jeleanne Filenko wurde mit ihren Eltern und zwei Geschwistern Witaly und Anatol im Jahr 1943 von der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Hier wurden sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen [[Kupferhammer (Gaststätte)|Gaststätte Kupferhammer]]an der [[Würmtalstraße]] 1 untergebracht.




==Schicksal der Eltern==
==Schicksal der Eltern==


Ihre Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik Lutz & Weiss GmbH arbeiten.
Ihre Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik [[Lutz & Weiss GmbH]] arbeiten.
Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der Karl-Friedrich Straße gegenüber der Firma Gustav Rau.
Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der [[Karl-Friedrich-Straße]] gegenüber der Firma [[Gustav Rau]].


==Erinnerung==
==Erinnerung==


Im Rahmen der Aktion "[[Stolpersteine]]" wurde für Jeleanne Filenko am 28. April [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kupferhammer in der Würmtalstraße 1 in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion "[[Stolpersteine]]" wurde für Jeleanne Filenko am [[28. April]] [[2010]] ein Stein vor der Gaststätte Kupferhammer in der Würmtalstraße 1 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
==Quellen==

Version vom 26. Oktober 2010, 17:46 Uhr

Jeleanne Filenko (geboren 24. August 1941, 1943 nach Pforzheim zur Zwangsarbeit deportiert, dort gestorben am 29. September 1944). Offizielle Todesursache war Keuchhusten und Lungenentzündung. Jeleanne war Tochter von Katharina Alexenko und Simon Filenko.

Deportation

Jeleanne Filenko wurde mit ihren Eltern und zwei Geschwistern Witaly und Anatol im Jahr 1943 von der Ukraine nach Pforzheim verschleppt. Hier wurden sie im Zwangsarbeiterlager in der heutigen Gaststätte Kupferhammeran der Würmtalstraße 1 untergebracht.


Schicksal der Eltern

Ihre Eltern mussten nach der Deportation nach Pforzheim in der Silberwaren- und Besteckfabrik Lutz & Weiss GmbH arbeiten. Hier mussten die Zwangsarbeiter an Drehmaschinen Rohmetallstücke für die Rüstungsindustrie bearbeiten. Diese haben sie in zwei Schichten zu jeweils zwölf Stunden in einem 200°C heißem Ofen erhitzt. Die Firma war damals an der Karl-Friedrich-Straße gegenüber der Firma Gustav Rau.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Jeleanne Filenko am 28. April 2010 ein Stein vor der Gaststätte Kupferhammer in der Würmtalstraße 1 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim