Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Johannes Schoch: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Monarchist (Diskussion | Beiträge)
erw: +Literatur – aus Landesbibliographie, vgl. Weblinks
K + Wikilinks
Zeile 13: Zeile 13:
== Biografie ==
== Biografie ==


Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um [[1550]] in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete [[1572]] eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis [[1582]]. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in [[Durlach]]. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von [[1590]] bis [[1597]] als Stadtbaumeister arbeitete. Von [[1601]] bis [[1619]] war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in Heidelberg tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab [[1620]] war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am [[15. September]] [[1627]] setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.
Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um [[1550]] in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete [[1572]] eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis [[1582]]. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in [[Durlach]]. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von [[1590]] bis [[1597]] als Stadtbaumeister arbeitete. Von [[1601]] bis [[1619]] war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in [[Heidelberg]] tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab [[1620]] war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am [[15. September]] [[1627]] setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.


== Bauten ==
== Bauten ==
Zeile 19: Zeile 19:
* Durlacher Gymnasium, eröffnet 1586
* Durlacher Gymnasium, eröffnet 1586
* Schloss Gottesaue in [[Karlsruhe]]
* Schloss Gottesaue in [[Karlsruhe]]
* Delphinbrunnen in Ettlingen
* Delphinbrunnen in [[Ettlingen]]
* Neuer Bau in Straßburg, 1582-1585, heute Sitz der Handelskammer
* Neuer Bau in Straßburg, 1582-1585, heute Sitz der Handelskammer
* Salzhaus am Domplatz in Straßburg
* Salzhaus am Domplatz in Straßburg

Version vom 24. Mai 2010, 21:56 Uhr

Das Schloss Gottesaue in Karlsruhe, von Johannes Schoch
Der Delphinbrunnen im Ettlinger Schlosshof, 1612 von Johannes Schoch

Johannes Schoch (* um 1550 in Königsbach; † 1631 in Straßburg) war ein deutscher Renaissancebaumeister.

Johannes Schoch gilt als bedeutendster Baumeister Süddeutschlands dieser Zeit.

In Königsbach am Rathaus wurde schon 1911 eine Gedenktafel für den berühmtesten Sohn des Ortes angebracht. Die Tafel hat folgende Inschrift:

Zur Erinnerung an Johannes Schoch, dem berühmten Erbauer des Friedrichsbau im Heidelberger Schlosse, der hierorts geboren ist.

Sein Geburtsort Königsbach hat ihm zu Ehren auch eine Straße nach Johannes Schoch benannt.

Biografie

Johannes Schoch wurde als Sohn eines Vorstehers einer Wiedertäufergemeinde um 1550 in Königsbach geboren. Weiteres über seine Jugend in Königsbach ist nicht bekannt. Vermutlich kam er als Handwerksgeselle auf Wanderschaft nach Straßburg. Dort erwarb er das Bürgerrecht und heiratete 1572 eine Frau Anna Knoll. Dort lebte und arbeitete er mit wachsendem Erfolg bis 1582. Dann wurde er fürstlicher Baumeister in Durlach. Dort erbaute er das Gymnasium. 1585 ging Schoch nach Straßburg zurück, wo er von 1590 bis 1597 als Stadtbaumeister arbeitete. Von 1601 bis 1619 war er als kurfürstlicher Hofbaumeister in Heidelberg tätig. Dort entstand sein berühmtestes Werk, der Friedrichsbau. Ab 1620 war er wieder in Straßburg als Stadtbaumeister im Amt. Am 15. September 1627 setzte Johannes Schoch sich in Straßburg zur Ruhe.

Bauten

  • Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses
  • Durlacher Gymnasium, eröffnet 1586
  • Schloss Gottesaue in Karlsruhe
  • Delphinbrunnen in Ettlingen
  • Neuer Bau in Straßburg, 1582-1585, heute Sitz der Handelskammer
  • Salzhaus am Domplatz in Straßburg
  • Große Metzig in Straßburg
  • Schaufront am Friedrichsbau des Heidelberger Schlosses 1602 – 1607

Literatur

(Auswahl)

  • Rolf Schenke: „Johannes Schoch (um 1550–1631) – Baumeister aus Königsbach“, in: Der Enzkreis, Band 8 (1999), Seiten 194–207

Weblinks