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Karl Abt: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Karl Abt''' (* [[18. Dezember]] [[1899]] in {{Geboren in|Pforzheim}}, † [[28. November]] [[1985]] in [[Gestorben in::Pforzheim]]) war ein Pforzheimer Maler.
'''Karl Abt''' (* [[18. Dezember]] [[1899]] in {{Geboren in|Pforzheim}}, † [[28. November]] [[1985]] in [[Gestorben in::Pforzheim]]) war ein Pforzheimer Maler.


Karl Abt wurde 1899 in Pforzheim in der [[Kaiser-Wilhelm-Straße]] geboren.
Karl Abt wurde 1899 in Pforzheim, in der [[Kaiser-Wilhelm-Straße]] geboren. Seine Eltern waren Wilhelm Abt und seine Ehefrau Mina, geborene Wellendorf.


Er malte bereits im Alter von zwölf Jahren sein erstes Ölbild.
Er malte bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Tuschzeichnungen und mit zwölf Jahren sein erstes Ölbild.


Stark gefördert durch seine Mutter, besuchte Abt bis zu seiner Einberufung [[1917]] die Pforzheimer [[Kunstgewerbeschule]]. Nach Kriegsende ([[1918]]) absolvierte er eine Lehre als Juwelengoldschmied.
Stark gefördert durch seine Mutter, besuchte Abt bis zu seiner Einberufung [[1917]] die Pforzheimer [[Kunstgewerbeschule]]. Nach Kriegsende ([[1918]]) absolvierte er eine Lehre als Juwelengoldschmied. Dann arbeitete er als Industriezeichner und besuchte gleichzeitig einen Tag in der Woche die [[Kunst- und Werkschule]].


Erst [[1928]] setzte er, an der Landeskunstschule in [[Karlsruhe]], seine künstlerische Ausbildung fort.
Ab [[1928]] setzte er, an der Landeskunstschule in [[Karlsruhe]], seine künstlerische Ausbildung fort. Seine erste bedeutende Ausstellungsbeteiligung war 1929 in Düsseldorf, wo er neben ganz großen Künstlern wie Chagall, Liebermann und Nolde vertreten war. Etwa zeitgleich begann Abt bei der Pforzheimer Firma Andreas Daub als Zeichner zu arbeiten. Bald darauf wurde er schwer krank. Als Ursache galt eine starke Bleivergiftung, die durch das Ablecken der ausgewaschenen Pinsel zustande kam.


Ab [[1935]] lebte er als freischaffender Künstler in seiner Heimatstadt Pforzheim. Der "Pforzheimer Sträußemaler" wurde vor allem durch seine Blumenbilder bekannt, wobei die Blumenbilder nur ein Teil seines vielfältigen Schaffens sind. Karl Abt hatte bis ins hohe Alter viele Ausstellungen, vorwiegend im regionalen Bereich.
Ab [[1935]] lebte er als freischaffender Künstler in seiner Heimatstadt Pforzheim. [[1939]] heiratete er Aenne (oder Anne?) Schauenburg, mit der er auch zusammen arbeitete. Das Ehepaar bekam nach dem [[Zweiter Weltkrieg|zweiten Weltkrieg]] zwei Töchter, Simone und Sybille. Die Ehe ging in den [[1950er]] Jahren auseinander, doch der freundschaftliche Kontakt zu seiner Frau und den Kindern blieb auch nach deren Umzug nach Berchtesgaden erhalten.


[[1969]] erlitt Karl Abt einen schweren Hirnschlag, von dem er sich aber fast vollständig erholte. Als er nach dieser schweren Krankheit wieder zu malen begann wurden seine Bilder deutlich bunter. Davor hatte er sich auf eine sehr beschränkte Farbpalette spezialisiert. Ab diesem Zeitpunkt verwendete er mehr und kräftigere Farben und entdeckte die Natur als wesentliches Motiv. Zu seinem 70 Geburtstag gab es eine große Retrospektive im [[Reuchlinhaus]].

Der "Pforzheimer Sträußemaler" wurde vor allem durch seine Blumenbilder bekannt, wobei die Blumenbilder nur ein Teil seines vielfältigen Schaffens sind. Karl Abt hatte bis ins hohe Alter viele Ausstellungen, vorwiegend im regionalen Bereich. Ein Jahr vor seinem Tot wurde er zum 85 Geburtstag in der Pforzheimer Zeitung mit einem Artikel geehrt, in dem er als noch aktiver Maler dargestellt wurde.

== Quellen ==
* Karl Hofmann, Alfred Hübner: ''In und aus Pforzheim'', 63 KünstlerInnnen, [[Stadt Pforzheim]], [[Stadtarchiv]], ISBN 3-9802822-5-2
* [[Pforzheimer Zeitung]] vom 18. Dezember 1984
== Weblinks ==
== Weblinks ==
* {{Wikipedia}}
* {{Wikipedia}}

Version vom 2. Februar 2010, 09:04 Uhr

Der Maler Karl Abt mit Bild
Bild des Malers Karl Abt
Sybille, Faschingsende Bild des Malers Karl Abt

Karl Abt (* 18. Dezember 1899 in Pforzheim, † 28. November 1985 in Pforzheim) war ein Pforzheimer Maler.

Karl Abt wurde 1899 in Pforzheim, in der Kaiser-Wilhelm-Straße geboren. Seine Eltern waren Wilhelm Abt und seine Ehefrau Mina, geborene Wellendorf.

Er malte bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Tuschzeichnungen und mit zwölf Jahren sein erstes Ölbild.

Stark gefördert durch seine Mutter, besuchte Abt bis zu seiner Einberufung 1917 die Pforzheimer Kunstgewerbeschule. Nach Kriegsende (1918) absolvierte er eine Lehre als Juwelengoldschmied. Dann arbeitete er als Industriezeichner und besuchte gleichzeitig einen Tag in der Woche die Kunst- und Werkschule.

Ab 1928 setzte er, an der Landeskunstschule in Karlsruhe, seine künstlerische Ausbildung fort. Seine erste bedeutende Ausstellungsbeteiligung war 1929 in Düsseldorf, wo er neben ganz großen Künstlern wie Chagall, Liebermann und Nolde vertreten war. Etwa zeitgleich begann Abt bei der Pforzheimer Firma Andreas Daub als Zeichner zu arbeiten. Bald darauf wurde er schwer krank. Als Ursache galt eine starke Bleivergiftung, die durch das Ablecken der ausgewaschenen Pinsel zustande kam.

Ab 1935 lebte er als freischaffender Künstler in seiner Heimatstadt Pforzheim. 1939 heiratete er Aenne (oder Anne?) Schauenburg, mit der er auch zusammen arbeitete. Das Ehepaar bekam nach dem zweiten Weltkrieg zwei Töchter, Simone und Sybille. Die Ehe ging in den 1950er Jahren auseinander, doch der freundschaftliche Kontakt zu seiner Frau und den Kindern blieb auch nach deren Umzug nach Berchtesgaden erhalten.

1969 erlitt Karl Abt einen schweren Hirnschlag, von dem er sich aber fast vollständig erholte. Als er nach dieser schweren Krankheit wieder zu malen begann wurden seine Bilder deutlich bunter. Davor hatte er sich auf eine sehr beschränkte Farbpalette spezialisiert. Ab diesem Zeitpunkt verwendete er mehr und kräftigere Farben und entdeckte die Natur als wesentliches Motiv. Zu seinem 70 Geburtstag gab es eine große Retrospektive im Reuchlinhaus.

Der "Pforzheimer Sträußemaler" wurde vor allem durch seine Blumenbilder bekannt, wobei die Blumenbilder nur ein Teil seines vielfältigen Schaffens sind. Karl Abt hatte bis ins hohe Alter viele Ausstellungen, vorwiegend im regionalen Bereich. Ein Jahr vor seinem Tot wurde er zum 85 Geburtstag in der Pforzheimer Zeitung mit einem Artikel geehrt, in dem er als noch aktiver Maler dargestellt wurde.

Quellen

Weblinks