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Klinikum Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1945]] wurde ein großer Teil der Krankenhausgebäude beim Angriff zerstört. Der große Chirurgiebau brannte aus. Deshalb mussten verschiedene größere Gebäude im Landkreis als Hilfskrankenhäuser verwendet werden, so das Schloß in [[Königsbach]], die Schule in [[Öschelbronn]], das Schloß in [[Bauschlott]] und das Jugendheim und Kurhotel im [[Monbachtal]]. |
[[1945]] wurde ein großer Teil der Krankenhausgebäude beim Angriff zerstört. Der große Chirurgiebau brannte aus. Deshalb mussten verschiedene größere Gebäude im Landkreis als Hilfskrankenhäuser verwendet werden, so das Schloß in [[Königsbach]], die Schule in [[Öschelbronn]], das Schloß in [[Bauschlott]] und das Jugendheim und Kurhotel im [[Monbachtal]]. |
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Wieder aufgebaut wurde die nicht ganz zerstört gewesene Chirurgische Abteilung und neu erstellt der sogenannte Bau B mit 36 Krankenzimmern und 77 Betten, der hauptsächlich als Infektionsabteilung gedacht ist. Im Chirurgiebau ist vorläufig auch die gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung untergebracht, in einem benachbarten früheren Privathaus jenseits der Straße 20 weitere Betten. Die Röntgenabteilung befindet sich ebenso im Chirurgiebau. In einem [[1953]] fertiggestellten Neubau sind schön und neuzeitlich gestaltete Schwesternwohnungen und Arztzimmer untergebracht. Erhalten geblieben ist der größte Teil der Wirtschaftsgebäude und die Desinfektionsabteilung. Die Innere Abteilung und die Augenabteilung mit zusammen 116 Betten befinden sich noch heute ([[1955]]) sehr behelfsmäßig eingerichtet im ’’Altersheim’’, 2 km vom Gelände des Krankenhauses entfernt. Das ’’Altersheim’’ ist eine Stiftung des [[1834]] geborenen Bankiers und Stadtrats [[August Kaiser]]. |
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Version vom 29. August 2009, 18:49 Uhr



Das Klinikum Pforzheim ist ein Krankenhaus in Pforzheim mit 520 Betten. In der Bevölkerung noch vielfach geläufig ist seine frühere Bezeichnung Städtisches Krankenhaus, daneben umgangssprachlich auch „'s Städtische". Das vormals stadteigene Klinikum wird seit der Privatisierung der Klinikum Pforzheim GmbH, einer Tochter der Rhön-Klinikum AG aus Bad Neustadt an der Saale, betrieben.
Als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg verfügt es über neun Fachkliniken und fünf medizinische Institute [1].
Geschichte
- 11. November 1871 Einweihung
- 1884 Neubau in der Gesellstraße
- 1891 Erweiterungsbau
- 1901 Integration des Pfründnerhauses in das Klinikum
- 1959 Auflösung der letzten Nachkriegsprovisorien
- 2004 Privatisierung des Klinikums
Das Städt. Krankenhaus wurde 1869 erstellt und 1871 bezogen. Vorher hatte an der Ecke Gymnasium- Forststraße ein Spital und Pfründnerhaus gestanden, welches 1840 bezogen und später verschiedentlich erweitert worden war. Bis dahin war das zu Anfang des 19. Jahrhunderts zum Spital ausgebaute sogenannte Untere Bad einzige Krankenhaus.
In der Zeit zwischen 1871 und 1900 wurde zunächst das an das Krankenhaus sich anschließende frühere alte Pfründnerhaus, das einige Jahre als Schulhaus gedient hatte, in die Krankenhausanlagen einbezogen, sodann zusätzlich einige Pavillons, Baracken und Wirtschaftsgebäude errichtet. 1940 wurde der große Chirurgieneubau erstellt.
1945 wurde ein großer Teil der Krankenhausgebäude beim Angriff zerstört. Der große Chirurgiebau brannte aus. Deshalb mussten verschiedene größere Gebäude im Landkreis als Hilfskrankenhäuser verwendet werden, so das Schloß in Königsbach, die Schule in Öschelbronn, das Schloß in Bauschlott und das Jugendheim und Kurhotel im Monbachtal.
Wieder aufgebaut wurde die nicht ganz zerstört gewesene Chirurgische Abteilung und neu erstellt der sogenannte Bau B mit 36 Krankenzimmern und 77 Betten, der hauptsächlich als Infektionsabteilung gedacht ist. Im Chirurgiebau ist vorläufig auch die gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung untergebracht, in einem benachbarten früheren Privathaus jenseits der Straße 20 weitere Betten. Die Röntgenabteilung befindet sich ebenso im Chirurgiebau. In einem 1953 fertiggestellten Neubau sind schön und neuzeitlich gestaltete Schwesternwohnungen und Arztzimmer untergebracht. Erhalten geblieben ist der größte Teil der Wirtschaftsgebäude und die Desinfektionsabteilung. Die Innere Abteilung und die Augenabteilung mit zusammen 116 Betten befinden sich noch heute (1955) sehr behelfsmäßig eingerichtet im ’’Altersheim’’, 2 km vom Gelände des Krankenhauses entfernt. Das ’’Altersheim’’ ist eine Stiftung des 1834 geborenen Bankiers und Stadtrats August Kaiser.
Wiederum 2 km weiter, am Südrand der Hagenschießwaldungen, liegt die Tuberkuloseabteilung ’’Georgshöhe’’, früher ein Jugend- und Mütterheim. Diese Station ist in den letzten Jahren baulich überholt worden, sie soll in absehbarer Zeit durch einen Neubau ersetzt werden. Fortsetzung folgt
Die Ausführungen stammen aus dem Buch Volksgesundheitpflege im Raum Pforzheim (1956) von O.Geissler.
Adresse
- Klinikum Pforzheim GmbH
- Kanzlerstraße 2-6
- 75175 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 9 69 – 0
- Telefax: (0 72 31) 9 69 – 2 39
