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'''Johanna Wittum''' (* [[13. April]] [[1870]] in {{Geboren in|Pforzheim}}, † [[13. Oktober]] [[1903]] in {{Gestorben in|São Paulo}}, Brasilien) war eine Krankenschwester, Buchautorin und Philanthropin. |
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Johanna Wittum war die Tochter des Schmuckfabrikanten und Landtagsabgeordneten [[Kind von::Albert Wittum]]. Von Jugend an dem Gedanken der Nächstenliebe verpflichtet, ließ sie sich in der Klosterschule Norwood bei London zur Krankenschwester ausbilden. |
Johanna Wittum war die Tochter des Schmuckfabrikanten und Landtagsabgeordneten [[Kind von::Albert Wittum]]. Von Jugend an dem Gedanken der Nächstenliebe verpflichtet, ließ sie sich in der Klosterschule Norwood bei London zur Krankenschwester ausbilden. |
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Version vom 11. Juli 2009, 17:57 Uhr
Johanna Wittum (* 13. April 1870 in Pforzheim, † 13. Oktober 1903 in São Paulo, Brasilien) war eine Krankenschwester, Buchautorin und Philanthropin.
Johanna Wittum war die Tochter des Schmuckfabrikanten und Landtagsabgeordneten Albert Wittum. Von Jugend an dem Gedanken der Nächstenliebe verpflichtet, ließ sie sich in der Klosterschule Norwood bei London zur Krankenschwester ausbilden.
Erste Berufserfahrungen sammelte sie in Krankenhäusern in Berlin und Hamburg. Danach setzte sie ihre Tätigkeit in den damals deutschen Kolonien Togo und Kamerun fort, wobei sie sich an Malaria infizierte. Im Zweiten Burenkrieg arbeitete sie 1899 mehrere Monate bei den Sanitätskräften des Deutschen Roten Kreuzes in Transvaal.
Nach dieser Zeit reiste Johanna Wittum durch Deutschland, hielt Vorträge über ihre Tätigkeit in Afrika und veröffentlichte die Bücher Unterm Roten Kreuz in Afrika und Sieben Monate Burenkrieg. Danach setzte sie ihre Tätigkeit im Dienste der Kranken in Südamerika fort, wobei sie im Alter von 33 Jahren im deutschen Krankenhaus in São Paulo an den Folgen ihrer Malaria-Erkrankung starb[1].
Werke
- "Unterm Roten Kreuz in Kamerun und Togo", Heidelberg 1899
- "Sieben Monate im Burenkriege", Freiburg 1901
Ehrungen
Nach Johanna Wittum ist die Johanna-Wittum-Schule in Pforzheim benannt.
Literatur
- "Johanna Wittum – Eine Heldin vom Roten Kreuz", Berlin 1912
- Esther Schmalacker: Persönlichkeiten – Johanna Wittum, in: Pforzheim und der Enzkreis. Stuttgart/Aalen: Theiss, 1976, ISBN 3-8062-0144-7, Seiten 176-177
Weblinks
- Wikipedia zum Thema „Zweiter Burenkrieg”
- Biografie von Johanna Wittum auf der Webpräsenz der Johanna-Wittum-Schule
Quellen
- Schmalacker: Johanna Wittum, siehe Literatur
- ↑ Biografie von Johanna Wittum auf der Webpräsenz der Johanna-Wittum-Schule