Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Die Siedlung wurde schon lange volkstümlich Künsterkolonie genannt, da dort viele Künstler wohnten. [[1909]] gründeten die Pforzheimer Künstler [[Emil Bäuerle]], [[Georg Kleemann]], [[Julius Müller-Salem]]und [[Peter Paul Pfeiffer]] die Künstlerkolonie, die ihren Name nach der berühmten Jugendstil-Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe erhielt. Die Gründer waren alle Lehrer an der [[Goldschmiedeschule]]. Später kam noch das Haus von [[Erwin Aichele]] dazu. Später wurde die Bezeichnung als offizieller Name genommen und [[1966]] die Verlängerung nach Westen erst in [[Dobelstraße]] und später im Zuge der Eingemeindung Eutingens [[1975]] in [[Erwin-Aichele-Straße]] umbenannt. |
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Das Haus Müller-Salem ist ein schindelverkleideter Fachwerkbau. Die Baupläne des 1909 erbauten Hauses stammen von Heinrich Deichsel. Das villenartige Gebäude ist mit einem traufständigen Mansardenwalmdach versehen. Es besitzt einen eingeschossigen Anbau an der Nord-Ost Seite , der früher dem Maler, Schmuckdesigner und Kunstdozenten Julius Müller-Salem als Atelier diente. |
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Das Haus Pfeifer ist ebenso regionaltypisch gestaltet. Es ist auch 1909 als schindelverkleideter Fachwerkbau mit einem Mansardenwalmdach erstellt. Vermutlich stammen die Pläne auch von Heinrich Deichsel. Das Haus des Bildhauers und Kunstdozenten Peter Paul Pfeifer hat noch Sprossenfenster mit Klappläden. In einem verglastem östlichen Vorbau wurde das Atelier untergebracht. 1934 erhielt das Haus noch einen repräsentativen Südgiebel. Die ursprüngliche Innenausstattung, teils mit von Pfeifer selbst entworfenen Einbaumöbeln ist fast vollständig erhalten. |
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* [http://www.loebliche-singer-pforzheim.de/VortragKuenstlerkolonie.html ''Die Künstlerkolonie in Eutingen''], Vortrag von [[Christina Klittich]] bei der [[Löbliche Singergesellschaft|Löblichen Singergesellschaft]] |
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* [http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Kultur/Kuenstlerkolonie-Eutingen-In-sommerlichster-gesunder-_arid,126587_regid,1_puid,1_pageid,21.html Die Künstlerkolonie in Eutingen in der PZ] |
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Version vom 27. Juni 2009, 18:15 Uhr
Die Künstlerkolonie ist eine Straße im Pforzheimer Stadtteil Eutingen.
Straßenname
Die Siedlung wurde schon lange volkstümlich Künsterkolonie genannt, da dort viele Künstler wohnten. 1909 gründeten die Pforzheimer Künstler Emil Bäuerle, Georg Kleemann, Julius Müller-Salemund Peter Paul Pfeiffer die Künstlerkolonie, die ihren Name nach der berühmten Jugendstil-Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe erhielt. Die Gründer waren alle Lehrer an der Goldschmiedeschule. Später kam noch das Haus von Erwin Aichele dazu. Später wurde die Bezeichnung als offizieller Name genommen und 1966 die Verlängerung nach Westen erst in Dobelstraße und später im Zuge der Eingemeindung Eutingens 1975 in Erwin-Aichele-Straße umbenannt.
Die Künstlerkolonie
Das Haus Müller-Salem ist ein schindelverkleideter Fachwerkbau. Die Baupläne des 1909 erbauten Hauses stammen von Heinrich Deichsel. Das villenartige Gebäude ist mit einem traufständigen Mansardenwalmdach versehen. Es besitzt einen eingeschossigen Anbau an der Nord-Ost Seite , der früher dem Maler, Schmuckdesigner und Kunstdozenten Julius Müller-Salem als Atelier diente.
Das Haus Pfeifer ist ebenso regionaltypisch gestaltet. Es ist auch 1909 als schindelverkleideter Fachwerkbau mit einem Mansardenwalmdach erstellt. Vermutlich stammen die Pläne auch von Heinrich Deichsel. Das Haus des Bildhauers und Kunstdozenten Peter Paul Pfeifer hat noch Sprossenfenster mit Klappläden. In einem verglastem östlichen Vorbau wurde das Atelier untergebracht. 1934 erhielt das Haus noch einen repräsentativen Südgiebel. Die ursprüngliche Innenausstattung, teils mit von Pfeifer selbst entworfenen Einbaumöbeln ist fast vollständig erhalten.
Literatur
- Ulf Rathje: Die Straßennamen der Stadt Pforzheim – ihre Herkunft und Bedeutung, Verlag der Stadt Pforzheim (1992), ISBN 3-9802822-2-8
- *Christoph Timm,
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur