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Eva Katzenstein: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Eva Katzenstein''', geborene Weinberg (geb. [[2. Dezember]] [[1884]] in Werther, am [[2. September]] [[1942]] nach Auschwitz deportiert, verschollen) war Opfer der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].
'''Eva Katzenstein'''

Eva Katzenstein, geborene Weinberg (geb. [[2. Dezember]] [[1884]] in Werther, am [[2. September]] [[1942]] nach Auschwitz deportiert, verschollen) war Opfer der [[Nationalsozialisten]].


==Verfolgung==
==Verfolgung==


Eva Katzenstein war Mitglied der jüdischen Gemeinde in Pforzheim wohnte in der Kronprinzenstraße 30.
Eva Katzenstein war Mitglied der [[Juden|jüdischen]] Gemeinde in [[Pforzheim]] wohnte in der [[Kronprinzenstraße]] 30.


Am 22. Oktober 1940 holten die Nazis Eva Katzenstein aus dem „Judenhaus“ Bertholdstr.4, in das sie 1939/40 von den Nazis zwangsweise eingewiesen worden war, und deportierten sie wie weitere 22 BewohnerInnen dieses Hauses mit insgesamt 194 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz, sie ist verschollen.
Am 22. Oktober [[1940]] holten die Nazis Eva Katzenstein aus dem „Judenhaus“ Bertholdstr.4, in das sie [[1939]]/[[1940]] von den Nazis zwangsweise eingewiesen worden war, und deportierten sie wie weitere 22 BewohnerInnen dieses Hauses mit insgesamt 194 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz, sie ist verschollen.


==Angehörige==
==Angehörige==
Ihre Tochter Marianne Katzenstein war 1934/35 aus Schwetzingen nach Pforzheim und dann nach Karlsruhe gezogen, sie wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie ist verschollen; der Sohn Ernst Katzenstein , 1934 aus Schwetzingen zugezogen, konnte sich unter noch unbekannten Umständen nach Japan retten.
Ihre Tochter Marianne Katzenstein war [[1934]]/[[1935]] aus Schwetzingen nach Pforzheim und dann nach Karlsruhe gezogen, sie wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie ist verschollen; der Sohn Ernst Katzenstein , 1934 aus Schwetzingen zugezogen, konnte sich unter noch unbekannten Umständen nach Japan retten.


==Schicksal der Nachbarn==
==Schicksal der Nachbarn==
Die Schicksale der MitbewohnerInnen im Haus Bertholdstr. 4 sind in dem Artikel "Bertholdstr. 4: 'Judenhaus'" aufgeführt.
Die Schicksale der MitbewohnerInnen im Haus [[Bertholdstraße]] 4 sind in dem Artikel "Bertholdstraße 4: 'Judenhaus'" aufgeführt.


==Erinnerung==
==Erinnerung==


Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Eva Katzenstein am 28. Mai 2009 ein Stein vor dem Haus in der Kronprinzenstr. 30 in den Boden eingelassen.
Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Eva Katzenstein am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor dem Haus in der Kronprinzenstraße 30 in den Boden eingelassen.


==Quellen==
==Quellen==
* Adressbuch Pforzheim
* Adressbuch Pforzheim
* Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
* Josef Werner, Hakenkreuz und Judenstern, Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, 1988
* Josef Werner, Hakenkreuz und Judenstern, Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, [[1988]]

[[Kategorie:Geschichte (Person)]]
[[Kategorie:NS-Opfer]]

Version vom 15. Juni 2009, 19:44 Uhr

Eva Katzenstein, geborene Weinberg (geb. 2. Dezember 1884 in Werther, am 2. September 1942 nach Auschwitz deportiert, verschollen) war Opfer der Nationalsozialisten.

Verfolgung

Eva Katzenstein war Mitglied der jüdischen Gemeinde in Pforzheim wohnte in der Kronprinzenstraße 30.

Am 22. Oktober 1940 holten die Nazis Eva Katzenstein aus dem „Judenhaus“ Bertholdstr.4, in das sie 1939/1940 von den Nazis zwangsweise eingewiesen worden war, und deportierten sie wie weitere 22 BewohnerInnen dieses Hauses mit insgesamt 194 andere jüdische Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz, sie ist verschollen.

Angehörige

Ihre Tochter Marianne Katzenstein war 1934/1935 aus Schwetzingen nach Pforzheim und dann nach Karlsruhe gezogen, sie wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs und am 2. September 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt, sie ist verschollen; der Sohn Ernst Katzenstein , 1934 aus Schwetzingen zugezogen, konnte sich unter noch unbekannten Umständen nach Japan retten.

Schicksal der Nachbarn

Die Schicksale der MitbewohnerInnen im Haus Bertholdstraße 4 sind in dem Artikel "Bertholdstraße 4: 'Judenhaus'" aufgeführt.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Eva Katzenstein am 28. Mai 2009 ein Stein vor dem Haus in der Kronprinzenstraße 30 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim
  • Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0
  • Josef Werner, Hakenkreuz und Judenstern, Das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich, Karlsruhe, 1988