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Ötisheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Ötisheim wurde erstmals [[783]] im [[Lorscher Codex]] urkundlich erwähnt. Seit [[1285]] hatte das Kloster [[Maulbronn]] das Vogtrecht, seit [[1376]] auch die Gerichtsbarkeit über das Dorf. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem [[Kloster Maulbronn]] im Jahr [[1504]] an [[Württemberg]]. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet und ging so [[1938]] im Landkreis Vaihingen auf. Seit der [[Gemeindereform]] [[1973]] gehört der Ort zum Enzkreis. |
Ötisheim wurde erstmals [[783]] im [[Lorscher Codex]] urkundlich erwähnt. Seit [[1285]] hatte das Kloster [[Maulbronn]] das Vogtrecht, seit [[1376]] auch die Gerichtsbarkeit über das Dorf. Im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem [[Kloster Maulbronn]] im Jahr [[1504]] an [[Württemberg]]. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet und ging so [[1938]] im Landkreis Vaihingen auf. Seit der [[Gemeindereform]] [[1973]] gehört der Ort zum Enzkreis. |
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[[Bild:Wappen Oetisheim.png|thumb|100px|Das Wappen von Ötisheim]] |
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Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse. |
Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse. |
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Version vom 21. Januar 2009, 09:44 Uhr


Ötisheim ist eine Gemeinde im Enzkreis, sie liegt ca. 14 km nordöstlich von Pforzheim und ca. 4 km nordwestlich von Mühlacker.
Die Gemeinde besteht aus dem Ort Ötisheim (im Volksmund auch Aize genannt) und den Teilorten Corres, Erlenbach und Schönenberg.
Geschichte
Ötisheim wurde erstmals 783 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Seit 1285 hatte das Kloster Maulbronn das Vogtrecht, seit 1376 auch die Gerichtsbarkeit über das Dorf. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem Kloster Maulbronn im Jahr 1504 an Württemberg. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den Reichsdeputationshauptschluss notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet und ging so 1938 im Landkreis Vaihingen auf. Seit der Gemeindereform 1973 gehört der Ort zum Enzkreis.
Wappen

Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.
Der Abtsstab deutet die jahrhunderte lange klösterliche Grundherrschaft des Klosters Maulbronn an. Die Eidechse (mundartlich Aitsa) deutet auf den vermuteten alten Ortsnamen Eidexheim hin und setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.
Verkehr
Ötisheim-Bahnhof ist seit 1999 eine Haltestelle an der Stadtbahn-Linie S9.
Partnerschaften
- Lauris
- Lourmarin
- Mérindol
- Puget sur Durance
- Puyvert
Ötisheim hat mit den fünf französischen Partnergemeinden, aus der Gegend bei Avignon, 1994 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Wesentliches verbindendes Element ist die gemeinsame Waldenser Geschichte.
Der Sitz der französischen Waldenservereinigung ist in Mérindol, der deutsche Sitz ist im Ortsteil Schönenberg, im Waldensermuseum.
Ehrenbürger
- Herr Halbich (34 Jahre Gemeinderat, 20 Jahre Stellvertreter des Bürgermeisters, 7 Jahre Mitglied des Kreistages)
- Hermann Albrecht, Bürgermeister, gestorben.
- Gottlob Ade, Gemeinderat, gestorben.
Adresse
- Gemeindeverwaltung Ötisheim
- Schönenberger Straße 2
- 75443 Ötisheim
- Telefon: (0 70 41) 95 01 - 0
- Telefax: (0 70 41) 95 01 - 30
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Ötisheim”
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Ötisheim”
- Wikipedia zum Thema „Ötisheim”
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.