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Wilferdingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. November 2008, 17:27 Uhr
Wilferdingen ist ein Teilort von Remchingen im Enzkreis. Wilferdingen ist mit 4.859 Einwohnern (Stand 1.6.2008) der größte der vier Orte.
Lage
Wilferdingen liegt etwa 15 Kilometer vom Pforzheim im Pfinztal. Verkehrsgünstig und entsprechend belastet an der B10. Die Höhe beim Rathaus in Wilferdingen beträgt 158,56 Meter über Meeresspiegel.
Geschichte
In welcher Zeit Wilferdingen gegründet wurde ist unklar. Die erste urkundliche Erwähnung ist im Lorscher Codex. Der Abt des Kloster Lorsch tauschte in seiner Amtszeit von 888 bis 893 Besitz des Klosters in Vulvirincha, dem heutigen Willferdingen, gegen die gleiche Fläche in Illingen südöstlich von Maulbronn.
Vermutlich waren die Herren von Remchingen die Erbauer der Wasserburg auf dem Boden des heutigen Freibads. Diese verkauften sie 1562 an die Markgrafen von Baden-Durlach. Die Franzosen brannten in Folge des Orleans´sche Erbfolgekrieg (1688-1698) die Wasserburg nieder. Die in der Folgezeit als Steinbruch diente.
Der 1861 abgeschlossen Bau der Eisenbahn von Durlach nach Pforzheim brachte Wilferdingen eine wesentliche Verbesserung.
In den Jahren 1787-1788 bekam Wilferdingen eine neue Kirche, als Ersatz für die in Alt-Remchingen abgebrochene.
Wilferdingen und Singen werden am 1.1.1973 zu Remchingen. (Nöttingen mit Darmsbach folgen 1975)
Wirtschaft
- Merzdorf, Cembali
Gastronomie
Siehe auch
- Wilferdinger Höhe in Pforzheim
- Christuskirche (Wilferdingen)
- St. Peter und Paul (Wilferdingen)
- Kulturhalle Remchingen
- Alte Kirche (Wilferdingen)
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.