Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Karl Heinz Stocker: Unterschied zwischen den Versionen
Q: PM Stadt PF und www.atelier-stocker.de |
→Vita: Städtebauliches Grundkonzept Q: Pforzheimer Portraits 1991 |
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1977 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands. |
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Er prägt als Architekt und Berater den Wiederaufbau der Stadt Pforzheim entscheidend mit. Ende der 1980er Jahre beklagt er, dass vom ursprünglichen städtbaulichen Grundkonzept des Wiederaufbaus nicht mehr viel übrig sei. |
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Am 29. Februar 2008 übergibt er sein gesamtes künstlerisches Werk und eine über Jahrzehnte gesammelte, umfangreiche stadtgeschichtliche Dokumentation dem [[Stadtarchiv]] Pforzheim. |
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Version vom 24. Februar 2008, 12:10 Uhr
Prof. Dr.-Ing. Karl Heinz Stocker (* 1. März 1920 Pforzheim) ist Architekt, Künstler und Autor.
Von ihm wurden unter anderem der Blumenhofbau (1955, Pforzheim), die Kleinsteinbacher Schule (1964) und das Wohn- und Geschäftshaus Tronser (1968, Pforzheim) entworfen.
Vita
Stocker nahm als junger Soldat am Afrikafeldzug unter General Rommel teil. Im Mai 1943 gerät er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Als Kriegsgefangener in Trinidad (Colorado, USA) immaktrikulierte er sich als Fernstudent an der Technischen Hochschule Graz und studierte zeitgleich an der amerikanischen Lagerhochschule Architektur und Bau-Ingenieurwesen. Das amerikanische Studium beinhaltete Zeichen, Malen, Modellieren und Aquarellieren. Nach seiner Rückkehr 1946 setzte er das Architekturstudium an der Technischen Hochschule Stuttgart fort und beendete es dort 1949. Im gleichen Jahr wurde er erster Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Baukonstruktion. Er Promovierte an den Technischen Hochschulen Karlsruhe und Stuttgart zum Dr. Ing. (1959).
1977 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlands.
Er prägt als Architekt und Berater den Wiederaufbau der Stadt Pforzheim entscheidend mit. Ende der 1980er Jahre beklagt er, dass vom ursprünglichen städtbaulichen Grundkonzept des Wiederaufbaus nicht mehr viel übrig sei.
Am 29. Februar 2008 übergibt er sein gesamtes künstlerisches Werk und eine über Jahrzehnte gesammelte, umfangreiche stadtgeschichtliche Dokumentation dem Stadtarchiv Pforzheim.