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Niebelsbach: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahr [[1321]] wurde der Ort als ''Nibelzpach'' urkundlich erwähnt. Im [[15. Jahrhundert]] gab es Unter- und Oberniebelsbach, die sich erst [[1927]] zur Gemeinde Niebelsbach vereinigten. Beide Siedlungen stammen vermutlich aus dem Hochmittelalter als die [[Herren von Straubenhart]] die Besiedelung des [[Nordschwarzwald]]s vorantrieben. [[Baden]] und [[Württemberg]] teilten sich die Herrschaft im 15. Jahrhundert. Unterniebelsbach gelangte an das Kloster Frauenalb und im Jahr [[1803]] von dort nach Baden. Im Jahr [[1806]] kam es durch einen Tausch zu Württemberg, das schon seit [[1528]] Oberniebelsbach besaß. Niebelsbach gehörte zum Oberamt [[Neuenbürg]]. Mit dem gesamten Oberamt Neuenbürg kam es im Jahr [[1938]] zum neugeschaffenen [[Landkreis Calw]]. Aus der Gesamtgemeinde Keltern hat nur der Teilort Niebelsbach eine württembergische Vergangenheit.
Im Jahr [[1321]] wurde der Ort als ''Nibelzpach'' urkundlich erwähnt. Im [[15. Jahrhundert]] gab es Unter- und Oberniebelsbach, die sich erst [[1927]] zur Gemeinde Niebelsbach vereinigten. Beide Siedlungen stammen vermutlich aus dem Hochmittelalter als die [[Herren von Straubenhart]] die Besiedelung des [[Nordschwarzwald]]s vorantrieben. [[Baden]] und [[Württemberg]] teilten sich die Herrschaft im 15. Jahrhundert. Unterniebelsbach gelangte an das Kloster Frauenalb und im Jahr [[1803]] von dort nach Baden. Im Jahr [[1806]] kam es durch einen Tausch zu Württemberg, das schon seit [[1528]] Oberniebelsbach besaß. Niebelsbach gehörte zum Oberamt [[Neuenbürg]]. Mit dem gesamten Oberamt Neuenbürg kam es im Jahr [[1938]] zum neugeschaffenen [[Landkreis Calw]]. Aus der Gesamtgemeinde Keltern hat nur der Teilort Niebelsbach eine württembergische Vergangenheit.


In Niebelsbach ist die [[Sankt-Pankratius-Kapelle]] sehenswert. Ihr Entstehungsdatum liegt im Dunkeln, aber bei Renovierungsarbeiten wurden bäuerliche Fresken aus der Barockzeit freigelegt. Durch Niebelsbach lief früher die badisch-württembergische Grenze. Daran erinnert noch heute die Gaststätte [[Grenzsägmühle]].Niebelsbach wird durch die [[Buslinie 720]] der [[SVP]] an [[Pforzheim]] und [[Ittersbach]] angebunden.
In Niebelsbach ist die [[Sankt-Pankratius-Kapelle]] sehenswert. Ihr Entstehungsdatum liegt im Dunkeln, aber bei Renovierungsarbeiten wurden bäuerliche Fresken aus der Barockzeit freigelegt. Durch Niebelsbach lief früher die badisch-württembergische Grenze. Daran erinnert noch heute die Gaststätte [[Grenzsägmühle]]. Niebelsbach wird durch die [[Buslinie 720]] der [[SVP]] an [[Pforzheim]] und [[Ittersbach]] angebunden.


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Version vom 21. Februar 2008, 12:43 Uhr

Niebelsbach ist ein Teilort von Keltern im Enzkreis.

Im Jahr 1321 wurde der Ort als Nibelzpach urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gab es Unter- und Oberniebelsbach, die sich erst 1927 zur Gemeinde Niebelsbach vereinigten. Beide Siedlungen stammen vermutlich aus dem Hochmittelalter als die Herren von Straubenhart die Besiedelung des Nordschwarzwalds vorantrieben. Baden und Württemberg teilten sich die Herrschaft im 15. Jahrhundert. Unterniebelsbach gelangte an das Kloster Frauenalb und im Jahr 1803 von dort nach Baden. Im Jahr 1806 kam es durch einen Tausch zu Württemberg, das schon seit 1528 Oberniebelsbach besaß. Niebelsbach gehörte zum Oberamt Neuenbürg. Mit dem gesamten Oberamt Neuenbürg kam es im Jahr 1938 zum neugeschaffenen Landkreis Calw. Aus der Gesamtgemeinde Keltern hat nur der Teilort Niebelsbach eine württembergische Vergangenheit.

In Niebelsbach ist die Sankt-Pankratius-Kapelle sehenswert. Ihr Entstehungsdatum liegt im Dunkeln, aber bei Renovierungsarbeiten wurden bäuerliche Fresken aus der Barockzeit freigelegt. Durch Niebelsbach lief früher die badisch-württembergische Grenze. Daran erinnert noch heute die Gaststätte Grenzsägmühle. Niebelsbach wird durch die Buslinie 720 der SVP an Pforzheim und Ittersbach angebunden.


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