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Die unter Denkmalschutz stehende '''Christuskirche''' gilt als Wahrzeichen von [[Brötzingen]]. Die gesamte Anlage, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und dem Garten, wurden [[1909]]-[[1912]] vom Karlsruher Architekten Heinrich Henz für die evangelische Kirchengemeinde Brötzingen gebaut. |
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Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind. |
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Am 2. Mai 1946 predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Prsönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart. |
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| ⚫ | [[1985]]-[[1987]] wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von Hans Schrödter wurde bei einer Renovierung [[1951]] übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche [[St. Martin]] stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkrutzifix. Die Orgel der Kirche wurde [[1986]]-[[1987]] erneuert. |
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: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9 |
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:Verlag Regionalkultur |
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*Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279 |
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*Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50 |
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Version vom 10. Februar 2008, 19:35 Uhr


Die unter Denkmalschutz stehende Christuskirche gilt als Wahrzeichen von Brötzingen. Die gesamte Anlage, bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und dem Garten, wurden 1909-1912 vom Karlsruher Architekten Heinrich Henz für die evangelische Kirchengemeinde Brötzingen gebaut.
Der Turm ist seitlich an den kreuzförmigen Zentralbau angefügt. Außen wurde bei der Christuskirche fast vollständig auf künstlerische Schmuckelemente verzichtet. Am Turmfuß ist eine Christusplastik, die neben dem Hauptportal, die einzigen Verzierungen des Baus sind.
1917 wurden die Glocken vom Tum geholt, um das Metall für die Rüstungsproduktion zu verwenden.
Am 2. Mai 1946 predigte Pastor Martin Niemöller, eine führende Prsönlichkeit der "Bekennenden Kirche" und von 1937 bis 1945 im Konzentrationslager, in der völlig überfüllten Christuskirche über die Aufgaben der Kirche in der Gegenwart.
1985-1987 wurde die Kirche innen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert. Im Inneren finden cirka 1300 Gottesdienstbesucher Platz. Die Ausstattung stammt von, beziehungsweise folgt dem Konzept des Karlsruher Jugendstilkünstlers Hans Schrödter. Die Ausmalung von Hans Schrödter wurde bei einer Renovierung 1951 übermalt, ist aber heute wieder hergestellt. Aus der ehemaligen Pfarrkirche St. Martin stammt noch das geschnitzte spätgotische Altarkrutzifix. Die Orgel der Kirche wurde 1986-1987 erneuert.
Das vierstimmige Glockengeläut stammt von 1952.
Adresse Pfarramt
- Pfarrer Dr. Hendrik Stössel
- Evangelisches Pfarrbüro der Christusgemeinde Pforzheim
- Westliche Karl-Friedrich-Straße 237
- 75172 Pforzheim
- (Direkt neben der Christuskirche)
- Telefon: (0 72 31) 44 14 90
- Telefax: (0 72 31) 46 75 09
- E-Mail:
pfarramt
ev-christusgemeinde-pf.de
Quelle
- Christoph Timm,
- Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur
- Zier, Hans-Georg, Geschichte der Stadt Pforzheim, Stuttgart, 1982, S. 279
- Groh, Christian, Das war das 20.Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000, S. 50