Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Keltern: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Seggel (Diskussion | Beiträge)
+ bisschen kultur
Ratz (Diskussion | Beiträge)
Kleinkram, Infos zu den Ortsteilen in die Artikel der jeweiligen Ortsteile ausgelagert
Zeile 1: Zeile 1:
'''Keltern''' ist ein Zusammenschluss der vor [[1972]] selbstständigen Gemeinden [[Dietenhausen]], [[Dietlingen]], [[Ellmendingen]], [[Niebelsbach]] und [[Weiler]]. Keltern liegt im westlichen [[Enzkreis]], zwischen [[Nordschwarzwald]] und [[Kraichgau]].
'''Keltern''' ist ein Zusammenschluss der vor [[1972]] selbstständigen Gemeinden [[Dietenhausen]], [[Dietlingen]], [[Ellmendingen]], [[Niebelsbach]] und [[Weiler]]. Keltern liegt im westlichen [[Enzkreis]] zwischen [[Nordschwarzwald]] und [[Kraichgau]].


Der Gemeindename wurde in Bezug auf die in den meisten Teilorten noch vorhandenen Keltergebäuden gewählt. Keltern ist immer noch eine Weinbaugemeinde.
Der Gemeindename wurde in Bezug auf die in den meisten Teilorten noch vorhandenen Keltergebäude gewählt. Keltern ist immer noch eine Weinbaugemeinde.


Bürgermeister der circa 9100 Einwohner (Stand 22.05.2006) zählenden Gemeinde ist Herr Pfeifer.
Bürgermeister der circa 9100 Einwohner (Stand 22.05.2006) zählenden Gemeinde ist Herr Pfeifer.
Zeile 14: Zeile 14:
Von [[1579]] – [[1584]] lebte der weltberühmte Astronom und Mathematiker [[Johannes Kepler]] mit seinen Eltern in Ellmendingen. Sein Vater hatte das Gasthaus Sonne gepachtet, woran dort eine Gedenktafel erinnert.
Von [[1579]] – [[1584]] lebte der weltberühmte Astronom und Mathematiker [[Johannes Kepler]] mit seinen Eltern in Ellmendingen. Sein Vater hatte das Gasthaus Sonne gepachtet, woran dort eine Gedenktafel erinnert.


=== Dietenhausen ===
== Kultur ==
Der Verein ''Ellmendinger KelterKonzerte e.V.'' veranstaltet einige Konzerte im Jahr, meist in der historischen Kelter, selten auch in anderen Räumlichkeiten.
Der Ort hieß bei seiner ersten Erwähnung im 10. Jahrhundert ''Theotelenhusen''.
Bis ins 17. Jahrhundert waren die Herrschaftsverhältnisse der Gemeinde sehr kompliziert.
Die Zisterzienserabtei [[Herrenalb]] und die Junker von [[Enzberg]] hatten Rechte am Ort.
Durch die Reformation des Klosters im Jahr [[1536]] bekam [[Württemberg]] die Ortsherrschaft. Die [[Markgrafschaft Baden]] beherrschte den Ort ab [[1603]].
Erst gehörte Dietenhausen zum Amt Langensteinbach, dann zum Amt [[Stein]]. Ab [[1803]] dann zum Oberamt, danach zum Bezirksamt und [[1936]] bis [[1972]] zum Landkreis [[Pforzheim]].
=== Dietlingen ===
''Duetlingen'' ist der Name Dietlingens bei der ersten urkundlichen Erwähnung im 12. Jahrhundert. Der wichtigste Fund auf der Gemarkung ist ein Grab aus merowingischer Zeit (ca. 7. Jahrhundert). Unbedeutendere Spuren gibt es auch noch von römischer Besiedlung. Im 14./15. Jahrhundert gab es nachweislich ein örtliches Niederadelsgeschlecht. Während des Spätmittelalter teilten sich [[Baden]] und Württemberg die Herrschaft. Ab dem Jahr [[1528]] hatte Baden die alleinigen Rechte. Ab dieser Zeit war Pforzheim der zuständige Amtssitz.
=== Ellmendingen ===
Ellmendingen wurde als ''Almusdingen'' im 10. Jahrhundert erstmals erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom Personennamen Almut ab. Hier gibt es sogar eine ganze Gräbergruppe aus dem 7. Jahrhundert. Lange war Ellmendingen in Hirsauer Besitz, später herrschten die Herren von Remchingen. Im 14. Jahrhundert kam der Ort zu Baden und wie in Dietlingen wurde Pforzheim Amtssitz. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg [[1688]]/[[1689]] wurde die Ortschaft niedergebrannt.


=== Niebelsbach ===

Im Jahr [[1321]] wurde der Ort als ''Nibelzpach'' urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gab es Unter- und Oberniebelsbach, die sich erst [[1927]] zur Gemeinde Niebelsbach vereinigten.
Beide Siedlungen stammen vermutlich aus dem Hochmittelalter als die [[Herren von Straubenhart]] die Besiedelung des [[Nordschwarzwald]]es vorantrieben. Baden und Württemberg teilten sich die Herrschaft im 15. Jahrhundert. Unterniebelsbach gelangte an das Kloster Frauenalb und im Jahr 1803 von dort nach Baden. Im Jahr [[1806]] kam es durch einen Tausch zu Württemberg, das schon seit [[1528]] Oberniebelsbach besaß. Niebelsbach gehörte zum Oberamt [[Neuenbürg]]. Mit dem gesamten Oberamt Neuenbürg kam es im Jahr [[1938]] zum neugeschaffenen Landkreis [[Calw]]. Aus der Gesamtgemeinde Keltern hat nur der Teilort Niebelsbach eine Württembergische Vergangenheit.
=== Weiler ===
Im Jahre [[1219]] bei der ersten schriftlichen Erwähnung hieß Weiler noch ''Wilre''. Erst unter der Herrschaft der Herren von Straubenhart kam es vermutlich im Dreißigjährigen Krieg an Baden. Im Spätmittelalter gab es in Weiler eine Burg, die aber inzwischen fast spurlos verschwunden ist. Weiler gehörte immer zum Amt Pforzheim.

== Sehenswürdigkeiten ==
*In Dietlingen und Ellmendingen sind die Evangelischen Kirchen die teilweise bis ins Spätmittelalter zurückgehen sehenswert.
*Das [[Heimatmuseum Alte Kelter]] in Ellmendingen
*Die Pankratiuskapelle in Niebelsbach.
*Die unter Denkmalschutz stehendeKelter in Dietlingen aus dem Jahre 1752.

== Kultur ==
Der Verein ''Ellmendinger KelterKonzerte e.V.'' veranstaltet einige Konzerte im Jahr, meist in der historischen Kelter, selten auch in anderen Räumlichkeiten.
== Verwaltung ==
== Verwaltung ==
*Gemeindeverwaltung Keltern
:Gemeindeverwaltung Keltern
:Weinbergstraße 9
:Weinbergstr.9
:Schloßstraße 2
:[[Postleitzahl#Gemeinde Keltern|75210]] Keltern
:[[Postleitzahl#Gemeinde Keltern|75210]] Keltern
:{{Telefon|0 72 36|7 03 - 0}}
:{{Telefon|0 72 36|7 03 - 0}}
Zeile 51: Zeile 26:


=== Amtsblatt ===
=== Amtsblatt ===
Die "Gemeindenachrichten Keltern" werden wöchentlich von der Gemeinde heraugegeben.
Die "Gemeindenachrichten Keltern" werden wöchentlich von der Gemeinde herausgegeben.


== Schulen ==
== Schulen ==
Zeile 58: Zeile 33:


== Weblinks ==
== Weblinks ==

* {{Homepage|www.keltern.de}}
* {{Homepage|www.keltern.de}}
* {{Karlsruher Stadtwiki}}
* {{Karlsruher Stadtwiki}}
* {{Wikipedia2|Keltern_(Baden)|Keltern}}
* {{Wikipedia2|Keltern_(Baden)|Keltern}}
* [http://www.juze-keltern.de/ Jugendzentrum Keltern e.V.]


{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis}}
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis}}

Version vom 9. Dezember 2007, 22:52 Uhr

Keltern ist ein Zusammenschluss der vor 1972 selbstständigen Gemeinden Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler. Keltern liegt im westlichen Enzkreis zwischen Nordschwarzwald und Kraichgau.

Der Gemeindename wurde in Bezug auf die in den meisten Teilorten noch vorhandenen Keltergebäude gewählt. Keltern ist immer noch eine Weinbaugemeinde.

Bürgermeister der circa 9100 Einwohner (Stand 22.05.2006) zählenden Gemeinde ist Herr Pfeifer.

Die Gemarkungsfläche der Gemeinde beträgt 2984 ha, wovon noch circa 68 ha als Rebflächen bewirtschaftet werden.

Viele der Winzer gehören zur Weinbaugenossenschaft Keltern-Ellmendingen, daneben gibt es noch drei selbst kelternde Weingüter. Zwei davon wirtschaften ökologisch.

Geschichte

Ellmendingen und Dietenhausen wurden schon im Jahr 919 erstmals urkundliche erwähnt, im 11.Jahrhundert wurde Dietlingen genannt. Der erste gesicherte Hinweis auf Weiler findet sich 1219 und von Niebelsbach etwa 1300.

Von 15791584 lebte der weltberühmte Astronom und Mathematiker Johannes Kepler mit seinen Eltern in Ellmendingen. Sein Vater hatte das Gasthaus Sonne gepachtet, woran dort eine Gedenktafel erinnert.

Kultur

Der Verein Ellmendinger KelterKonzerte e.V. veranstaltet einige Konzerte im Jahr, meist in der historischen Kelter, selten auch in anderen Räumlichkeiten.

Verwaltung

Gemeindeverwaltung Keltern
Weinbergstraße 9
75210 Keltern
Telefon: (0 72 36) 7 03 - 0
Telefax: (0 72 36) 7 03 - 35
E-Mail: gemeindekeltern.de

Amtsblatt

Die "Gemeindenachrichten Keltern" werden wöchentlich von der Gemeinde herausgegeben.

Schulen

  • Johannes Kepler Grundschule Ellmendingen
  • Grund- und Hauptschule Dietlingen mit Werkrealschule

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.