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Johann Peter Brandenburg: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Einiges mehr. Zeit der Vizepräsidentschaft im Landtag widersprüchlich zu anderen Daten, daher auskommentiert.
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[[Bild:NR-JohannPeterBrandenburg.jpg|thumb|Portrait im [[Neues Rathaus|Neuen Rathaus]]]]
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Dr. '''Johann Peter Brandenburg''' (* [[24. März]] [[1905]] in Kronenburg/Eifel; † [[3. März]] [[1977]] in [[Pforzheim]]) war vom [[1. September]] [[1947]] bis zum [[31. Januar]] [[1966]] [[Oberbürgermeister (Pforzheim)|Oberbürgermeister]] von Pforzheim. Nach seiner Amtszeit als OB wurde ihm das [[Ehrenbürger]]recht der Stadt Pforzheim verliehen.
Dr. jur. '''Johann Peter Brandenburg''' (* [[24. März]] [[1905]] in Kronenburg/Eifel; † [[3. März]] [[1977]] in [[Pforzheim]]) war vom [[1. September]] [[1947]] bis zum [[31. Januar]] [[1966]] [[Oberbürgermeister (Pforzheim)|Oberbürgermeister]] von Pforzheim. Er prägte maßgeblich den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt. In den sechzigern stand Dr. Brandenburg wegen seiner vielen Nebenämter in Kritik. Bei der Oberbürgermeisterwahl 1965 unterlag er seinem Kontrahenten [[Willi Weigelt]] (SPD). Nach seiner Amtszeit wurde ihm das [[Ehrenbürger]]recht der Stadt Pforzheim verliehen.

Er war Jurist und Mitglied der [[FDP]]. Von [[1960]] bis [[1968]] war er Vizepräsident des [[Landtag]]s von [[Baden-Württemberg]].
== Landespolitik ==
Dr. Brandenburg war Mitglied der [[FDP]] und Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung. Seine Partei vertrat er [[1946]] bis [[1964]] und [[1968]] bis [[1976]] als Abgeordneter im [[Landtag]] von [[Baden-Württemberg]], dessen Vizepräsident er acht Jahre lang <!-- von [[1960]] bis [[1968]]--> war. Von 1969 bis 1976 war er Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag.

Nach seinem Rückzug aus dem Landtag 1976 war Dr. Brandenburg Richter am Staatsgerichtshof Baden-Württemberg.


== Ehrungen ==
== Ehrungen ==
* 1955 erhielt Dr. Brandenburg das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
Nach Johann Peter Brandenburg ist die [[Dr.-Brandenburg-Straße]] beim [[Reuchlinhaus]] in der südwestlichen [[Innenstadt]] benannt.
* 1970 erhielt er die Baden-Württembergische Verfassungsmedaille in Gold.
* Nach Johann Peter Brandenburg ist die [[Dr.-Brandenburg-Straße]] zwischen [[Reuchlinhaus]] und IHK-Haus in der südwestlichen [[Innenstadt]] benannt.


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Zum 30. Todestag von Oberbürgermeister a.D. Dr. Johann-Peter Brandenburg wird Oberbürgermeisterin [[Christel Augenstein]] um 11:00 Uhr am 3. März 2007 einen Kranz an seinem Grab auf dem [[Hauptfriedhof]] niederlegen.
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== Literatur ==
== Literatur ==

* Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 362
* Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 362
* Heide Hammel: „Die Zukunft hat schon begonnen“ – Johann Peter Brandenburg, Verlag Regionalkultur, Heidelberg


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 26. Oktober 2007, 12:06 Uhr

Datei:NR-JohannPeterBrandenburg.jpg
Portrait im Neuen Rathaus

Dr. jur. Johann Peter Brandenburg (* 24. März 1905 in Kronenburg/Eifel; † 3. März 1977 in Pforzheim) war vom 1. September 1947 bis zum 31. Januar 1966 Oberbürgermeister von Pforzheim. Er prägte maßgeblich den Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt. In den sechzigern stand Dr. Brandenburg wegen seiner vielen Nebenämter in Kritik. Bei der Oberbürgermeisterwahl 1965 unterlag er seinem Kontrahenten Willi Weigelt (SPD). Nach seiner Amtszeit wurde ihm das Ehrenbürgerrecht der Stadt Pforzheim verliehen.

Landespolitik

Dr. Brandenburg war Mitglied der FDP und Mitglied der Verfassungsgebenden Landesversammlung. Seine Partei vertrat er 1946 bis 1964 und 1968 bis 1976 als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg, dessen Vizepräsident er acht Jahre lang war. Von 1969 bis 1976 war er Vorsitzender der FDP/DVP-Fraktion im Landtag.

Nach seinem Rückzug aus dem Landtag 1976 war Dr. Brandenburg Richter am Staatsgerichtshof Baden-Württemberg.

Ehrungen

  • 1955 erhielt Dr. Brandenburg das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  • 1970 erhielt er die Baden-Württembergische Verfassungsmedaille in Gold.
  • Nach Johann Peter Brandenburg ist die Dr.-Brandenburg-Straße zwischen Reuchlinhaus und IHK-Haus in der südwestlichen Innenstadt benannt.

Literatur

  • Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 362
  • Heide Hammel: „Die Zukunft hat schon begonnen“ – Johann Peter Brandenburg, Verlag Regionalkultur, Heidelberg

Weblinks