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Die Nonnen von Weißenstein (Sage): Unterschied zwischen den Versionen
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Zu [[Weißenstein]] war vor langen Zeiten ein Frauenkloster; es ist aber längst zerfallen und auf dem Platz die Herrenscheuer gebaut worden, die auch nicht mehr steht. Aus ihr kamen manchmal des Nachts gespenstische Nonnen in weißer und schwarzer Ordenstracht auf die Wiesen an der [[Nagold]] herunter. Manchmal geschah das auch bei Tage. Zusammen sind es neun, aber man sieht nur ihrer drei beisammen. An dem Bildstock knien sie in den heiligen Zeiten stundenlang und beten. Wenn man sie in Ruhe läßt, tun sie einem nichts; aber einen Mann, der ihnen von der Brücke zurief, sie sollten ihn nach [[Dillstein]] begleiten, statt hier umherzuschlendern, warfen sie ins Wasser und zerkratzten ihm Gesicht und Hände. |
Zu [[Weißenstein]] war vor langen Zeiten ein Frauenkloster; es ist aber längst zerfallen und auf dem Platz die Herrenscheuer gebaut worden, die auch nicht mehr steht. Aus ihr kamen manchmal des Nachts gespenstische Nonnen in weißer und schwarzer Ordenstracht auf die Wiesen an der [[Nagold]] herunter. Manchmal geschah das auch bei Tage. Zusammen sind es neun, aber man sieht nur ihrer drei beisammen. An dem Bildstock knien sie in den heiligen Zeiten stundenlang und beten. Wenn man sie in Ruhe läßt, tun sie einem nichts; aber einen Mann, der ihnen von der Brücke zurief, sie sollten ihn nach [[Dillstein]] begleiten, statt hier umherzuschlendern, warfen sie ins Wasser und zerkratzten ihm Gesicht und Hände. |
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Version vom 21. März 2007, 17:51 Uhr
Zu Weißenstein war vor langen Zeiten ein Frauenkloster; es ist aber längst zerfallen und auf dem Platz die Herrenscheuer gebaut worden, die auch nicht mehr steht. Aus ihr kamen manchmal des Nachts gespenstische Nonnen in weißer und schwarzer Ordenstracht auf die Wiesen an der Nagold herunter. Manchmal geschah das auch bei Tage. Zusammen sind es neun, aber man sieht nur ihrer drei beisammen. An dem Bildstock knien sie in den heiligen Zeiten stundenlang und beten. Wenn man sie in Ruhe läßt, tun sie einem nichts; aber einen Mann, der ihnen von der Brücke zurief, sie sollten ihn nach Dillstein begleiten, statt hier umherzuschlendern, warfen sie ins Wasser und zerkratzten ihm Gesicht und Hände.