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Kloster Frauenalb: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das '''Kloster Frauenalb''' ist ein ehemaliges Kloster im [[Albtal]] auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde [[Karlsruhe:Marxzell|Marxzell]] im [[Landkreis Karlsruhe]]. Die heute noch erhaltene Ruine dieses Klosters ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Das '''Kloster Frauenalb''' ist ein ehemaliges Kloster im [[Albtal]] auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde [[Karlsruhe:Marxzell|Marxzell]] im [[Landkreis Karlsruhe]]. Die heute noch erhaltene Ruine dieses Klosters ist ein beliebtes Ausflugsziel.


[[Bild:Frauenalb.jpg|thumb|Klosterruine Frauenalb]]
== Geschichte des Klosters ==
== Geschichte des Klosters ==
Das [[Kloster]] Frauenalb, "Frowen Albe", war um das Jahr 1180 als Freiadelsstift für Töchter aus adeligen Familien errichtet worden. Die Vogtei gelangte 1341 an die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]]. 1553 bezog das Kloster Einkünfte aus 38 Dörfern rechts und 10 Dörfern links des Rheins. 1598 hob Markgraf [[Ernst Friedrich von Baden-Durlach]] das Kloster Frauenalb auf, 1605 verließ die letzte Stiftsfrau das Kloster.
Das [[Kloster]] Frauenalb, "Frowen Albe", war um das Jahr 1180 als Freiadelsstift für Töchter aus adeligen Familien errichtet worden. Die Vogtei gelangte 1341 an die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]]. 1553 bezog das Kloster Einkünfte aus 38 Dörfern rechts und 10 Dörfern links des Rheins. 1598 hob Markgraf [[Ernst Friedrich von Baden-Durlach]] das Kloster Frauenalb auf, 1605 verließ die letzte Stiftsfrau das Kloster.

Version vom 28. Februar 2007, 14:50 Uhr

Das Kloster Frauenalb ist ein ehemaliges Kloster im Albtal auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Marxzell im Landkreis Karlsruhe. Die heute noch erhaltene Ruine dieses Klosters ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Klosterruine Frauenalb

Geschichte des Klosters

Das Kloster Frauenalb, "Frowen Albe", war um das Jahr 1180 als Freiadelsstift für Töchter aus adeligen Familien errichtet worden. Die Vogtei gelangte 1341 an die Markgrafen von Baden. 1553 bezog das Kloster Einkünfte aus 38 Dörfern rechts und 10 Dörfern links des Rheins. 1598 hob Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach das Kloster Frauenalb auf, 1605 verließ die letzte Stiftsfrau das Kloster.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Abtei 1631 wieder mit Benediktinerinnen vom adeligen Stift Urspring belegt, sie mussten 1634 nach Lichtental flüchten und konnten erst 1645 wieder nach Frauenalb zurückkehren. Nach Abbruch des alten Konventsgebäudes 1696 entstand bis 1704 ein neuer dreistöckiger Bau, 1751 wurde eine neue doppeltürmige Klosterkirche fertig gestellt.

Durch den Frieden von Lunéville fiel 1802 das Kloster an Baden. Nach der Aufhebung 1803 im Zuge der Säkularisation wurde das Anwesen 1813 bis 1815 Militärlazarett und 1819 an private Eigentümer versteigert. In den Gebäuden richteten sich Fabriken ein, wobei mehrfach Feuer ausbrach. Alle Unternehmungen missglückten und hinterließen 1853 die Klosteranlage als ausgebrannte Ruinen.

Von den 1930er Jahren bis 1986 wurde die Klosterruine saniert. Heute wird sie gelegentlich für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Literatur

  • Das Benediktinerinnenkloster Frauenalb von den Anfängen bis zur Reformation von Franziska Geiges, Frankfurt am M., Lang, 1980, (Europäische Hochschulschriften : Reihe 3 ; 145), ISBN 3-8204-6104-3

Weblinks

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