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Diskussion:Wallberg: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Anna (Diskussion | Beiträge)
werde versuchen noch mehr herauszufnden
Schuttmenge Wallberg grob überschlagen und auf Brötzinger Tal umgerechnet
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::-- [[Benutzer:Svenman|Svenman]] 20:11, 29. Jan 2007 (CET)
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::: Ich versuch mal mehr herauszubekommen. Kann verschiedene Leute ansprechen, die das evtl. wissen könnten bzw. sogar wissen müssten. Gruß --[[Benutzer:Anna|Anna]] 21:22, 29. Jan 2007 (CET)
::: Ich versuch mal mehr herauszubekommen. Kann verschiedene Leute ansprechen, die das evtl. wissen könnten bzw. sogar wissen müssten. Gruß --[[Benutzer:Anna|Anna]] 21:22, 29. Jan 2007 (CET)

:::So, den Mathematiker in mir hat das nicht ruhen lassen, ich will das jetzt rechnerisch abschätzen. Die aufgeschüttete Kuppe des Wallbergs will ich mal grob als Kegel annähern. Dem amtlichen Stadtplan entnehme ich, dass die Basis etwa bei 370 m. ü. NN anzusetzen ist, die Spitze bei 417 m. ü. NN - sagen wir 420 m, also ein Höhenunterschied von 50 m. Die Grundfläche ist näherungsweise ein Kreis mit ca. 100 m Durchmesser, 100 m ins Quadrat mal π sind 31.415,9 m². Kegelvolumen ist Grundfläche mal Höhe durch drei, ergibt 523.598,8 m³.
:::Jetzt das Brötzinger Tal. Zwischen Bahnlinie und Enz sind es zwischen 250 und 400 Meter, nehmen wir mal eine Breite von 300 Meter an und eine Länge von 1,5 km, das ist eine Fläche von 450.000 m². Das oben errechnete Schuttvolumen auf diese Fläche verteilt gibt eine Schicht von 1,16 m Dicke.
:::Das ist dann doch dicker, als ich zuerst geschätzt hätte, aber durchaus noch im Rahmen des Realistischen. Leider weiß ich nicht, wie groß die Fläche im Brötzinger Tal ist, auf der Trümmerschutt abgelagert wurde, und in welcher Höhe. Das Schuttvolumen auf dem Wallberg habe ich wahrscheinlich zu hoch geschätzt, denn in dem von mir beschriebenen "Kegel" steckt ja auch noch die natürliche Bergkuppe des ursprünglichen Wallbergs. Trotzdem: die Schuttmengen düften von der Größenordnung her vergleichbar sein. Wenn im Brötzinger Tal mehr Schutt liegt als auf dem Wallberg, dann vielleicht anderthalb, vielleicht auch zwei oder dreimal soviel, aber darüber hinaus dürfte das Verhältnis der Schuttmengen wohl kaum gehen.
:::-- [[Benutzer:Svenman|Svenman]] 22:32, 29. Jan 2007 (CET)

Version vom 29. Januar 2007, 21:32 Uhr

Andere Trümmerlagerstätten

Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das gelesen oder gehört habe: Der Wallberg ist meines Wissens zwar die bekannteste und symbolträchtigste, aber keineswegs die einzige und noch nicht einmal die größte Lagerstätte für den Trümmerschutt des zerstörten Pforzheim. Eine weitaus größere Menge von Trümmerschutt wurde benutzt, um das einst feuchte und hochwassergefährdete Brötzinger Tal aufzuschütten - auf diesem Schutt entstand dann das heutige Industriegebiet.
Hat irgendjemand vielleicht Quellen parat, um dies zu bestätigen, zu korrigieren oder gegebenenfalls sogar zu widerlegen?
-- Svenman 00:11, 29. Jan 2007 (CET)

In: Groh, Christian, Das war das 20. Jahrhundert in Pforzheim (Verlag: Gudensberg-Gleichen, 2000, S.50) steht: ... dass der Schutt aus der Innenstadt mittels einer neu der Enz entlang verlegten Kleinbahn nach Westen ins Brötzinger Tal gebracht wurde, wo er dann die "Brötzinger Au" auffüllte (das ist ungefähr die Gegend heute FCP-Platz, Kaufland...und weiter nach Westen). --Anna 19:45, 29. Jan 2007 (CET)
Ach, das Buch habe ich sogar, bin nur nicht drauf gekommen, dort nachzuschauen. :-) Danke. Jetzt würden mich aber speziell Quellen interessieren, die belegen, dass im Brötzinger Tal tatsächlich mehr Trümmerschutt abgelagert wurde als auf dem Wallberg. Wobei es mir allerdings rein geometrisch abgeschätzt plausibel vorkommt: das Volumen des Wallberges, von dem ja nicht mal alles Trümmerschutt ist, würde auf die viel größere Fläche des Brötzinger Tals verteilt nur eine relativ dünne Schicht ergeben.
-- Svenman 20:11, 29. Jan 2007 (CET)
Ich versuch mal mehr herauszubekommen. Kann verschiedene Leute ansprechen, die das evtl. wissen könnten bzw. sogar wissen müssten. Gruß --Anna 21:22, 29. Jan 2007 (CET)
So, den Mathematiker in mir hat das nicht ruhen lassen, ich will das jetzt rechnerisch abschätzen. Die aufgeschüttete Kuppe des Wallbergs will ich mal grob als Kegel annähern. Dem amtlichen Stadtplan entnehme ich, dass die Basis etwa bei 370 m. ü. NN anzusetzen ist, die Spitze bei 417 m. ü. NN - sagen wir 420 m, also ein Höhenunterschied von 50 m. Die Grundfläche ist näherungsweise ein Kreis mit ca. 100 m Durchmesser, 100 m ins Quadrat mal π sind 31.415,9 m². Kegelvolumen ist Grundfläche mal Höhe durch drei, ergibt 523.598,8 m³.
Jetzt das Brötzinger Tal. Zwischen Bahnlinie und Enz sind es zwischen 250 und 400 Meter, nehmen wir mal eine Breite von 300 Meter an und eine Länge von 1,5 km, das ist eine Fläche von 450.000 m². Das oben errechnete Schuttvolumen auf diese Fläche verteilt gibt eine Schicht von 1,16 m Dicke.
Das ist dann doch dicker, als ich zuerst geschätzt hätte, aber durchaus noch im Rahmen des Realistischen. Leider weiß ich nicht, wie groß die Fläche im Brötzinger Tal ist, auf der Trümmerschutt abgelagert wurde, und in welcher Höhe. Das Schuttvolumen auf dem Wallberg habe ich wahrscheinlich zu hoch geschätzt, denn in dem von mir beschriebenen "Kegel" steckt ja auch noch die natürliche Bergkuppe des ursprünglichen Wallbergs. Trotzdem: die Schuttmengen düften von der Größenordnung her vergleichbar sein. Wenn im Brötzinger Tal mehr Schutt liegt als auf dem Wallberg, dann vielleicht anderthalb, vielleicht auch zwei oder dreimal soviel, aber darüber hinaus dürfte das Verhältnis der Schuttmengen wohl kaum gehen.
-- Svenman 22:32, 29. Jan 2007 (CET)