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Horrheim: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Horrheim''' ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Vaihingen an der Enz]] im [[Landkreis Ludwigsburg]].
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Der Ort hat etwa 2600 Einwohner.
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Der Weinort hat rund um die Clemenskirche noch einen historischen Ortskern.
'''Horrheim''' ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt [[Vaihingen an der Enz]] im [[Landkreis Ludwigsburg]] mit etwa 2.600 Einwohnern.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
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Auf der Gemarkung liegt die [[Wüstung]] [[Guckenhausen]].
Auf der Gemarkung liegt die [[Wüstung]] [[Guckenhausen]].

== Sehenswürdigkeiten ==
* Die [[Clemenskirche (Horrheim)|Clemenskirche]] ist die historische Ortskirche in der Ortsmitte.
* Das [[Rathaus (Horrheim)|Rathaus]] ist ein dreistöckiger Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert. Im Erdgeschoss ist eine Museumsstube mit Funden aus der [[Klosterruine Baiselsberg]] untergebracht, die auf dem nahen [[Baiselsberg]] ergraben wurde.
* Die breite [[Kelter (Horrheim)|Kelter]] von 1788 beherbergt heute das [[Weinmuseum Horrheim]]. Der gewaltige Kelterbaum im Inneren ist zehneinhalb Meter lang und einen Meter stark; mit seinem Sandsteingewicht beschwert konnte er einen Druck von fünfzig Tonnen erzeugen.
* Das Gebäude in der ''Unteren Kirchgasse 2'' besitzt ein Renaissance-Sockelgeschoss mit einer sehenswerten Türumrahmung, circa aus dem Jahr 1620. Die Fachwerkgeschosse darüber stammen aus dem 18. Jahrhundert.
* Das Fachwerkgebäude ''Alte Schulstraße 16'' stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es diente als Quartier der württembergischen Herzöge, wenn sie zur Jagd in die Gegend kamen.
* Das Fachwerkhaus ''Klosterbergstraße 36'', ein Wohnstallhaus mit Krüppelwalmdach, wurde circa 1540 erbaut.
* Ebenfalls in der Klosterbergstraße befindet sich das ehemalige Gasthaus ''Zum Ochsen''.
* Das ''Untere Backhaus'' von 1837 ist aus behauenen Steinen gesetzt und besitzt einen Fachwerkgiebel.
* Das ''Obere Backhaus'' von 1844 ist ein verputzter Bau mit drei Blendarkaden auf der Giebelseite.
* Das Gebäude ''Mühltorstraße 5'' zeigt über der verzierten Tür einen Ochsenkopf und die Jahreszahl 1713.
* Am Fachwerkhaus ''Mühltorstraße 7'' finden sich Reste der Stadtmauer sowie an der Südwestecke ein aus Bruchsteinen gemauerter Rundturm mit Schießscharten und achtflächigem Dach.
* Das ehemalige [[Zollhaus (Horrheim)|Zollhaus]] in der ''Mühltorstraße 17'' zeigt an der Giebelseite ein aus dem Mühltor stammendes Württembergisches Landeswappen von 1426.
* Im [[Friedhof Horrheim]] östlich des mittelalterlichen Ortskerns steht ein in die Mauer einbezogenes Häuschen von ca. 1700 mit hohem spitzem Dach.


== Museum ==
== Museum ==
[[Datei:Horrheim-Weinbau-Museum.jpg|thumb|Das Weinmuseum]]
[[Datei:Horrheim-Weinbau-Museum.jpg|thumb|Kelter mit Weinmuseum]]
* [[Weinmuseum Horrheim]]
* [[Weinmuseum Horrheim]] in der [[Kelter (Horrheim)|Kelter]]
*Das Weinmuseum wird durch den [[Weinlehrpfad (Horrheim)|Weinlehrpfad]] ergänzt
* Museumsstube mit Funden vom Baiselsberg im [[Rathaus (Horrheim)|Rathaus]]


== Sonstiges ==
== Veranstaltungen ==
* [[Weinlehrpfad]]
* [[Naturschutzgebiet]] [[Naturschutzgebiet Unterer See|Unterer See]]
* Naherholungsgebiet [[Seewaldsee]]
* [[Mettertalhalle]]
* [[Mettertalhalle]]


== Bilder ==
== Natur ==
* [[Naturschutzgebiet Unterer See und Umgebung]]
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* Naherholungsgebiet [[Seewaldsee]]
Datei:Horrheim-Rathaus.jpg|Das Rathaus in Horrheim

Datei:Horrheim-Haus-Kirche.jpg|Die Kirche in Horrheim
== Weblinks ==
Datei:Horrheim-Tuermle-2.jpg|Türmle der Stadtmauer in Horrheim
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*{{Wikipedia}}

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[[Landkreis Ludwigsburg]]
[[Kategorie:Landkreis Ludwigsburg]]
[[Kategorie:Vaihingen]]
[[Kategorie:Vaihingen]]
[[Kategorie:Stromberg-Enztal-Radweg]]
[[Kategorie:Stromberg-Enztal-Radweg]]

Version vom 25. April 2020, 14:54 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Blick auf Horrheim
Horrheim im Kieserschen Forstlagerbuch, 1684
Rathaus in Horrheim
Clemenskirche in Horrheim
Türmle der Stadtmauer in Horrheim

Horrheim ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Vaihingen an der Enz im Landkreis Ludwigsburg mit etwa 2.600 Einwohnern.

Geschichte

Funde im Mettertal deuten auf eine mittelsteinzeitliche Lagerstätte hin. Weitere Funde gibt es aus der Zeit der jungsteinzeitlichen Bandkeramiker, aus der Spätbronzezeit von den Urnenfelderleuten. Auch römische und alemannisch-fränkische Spuren sind vorhanden.

Im Jahr 771 ist Horrheim das erste Mal urkundlich im Lorscher Codex genannt. Der Name horr- leitet sich von althochdeutsch hör- "Sumpf" ab. Der Ein Ortsadel, die Herren von Horrheim, sind zwischen 1178 und 1287 belegt. Im 14. Jahrhundert kam der Ort von den Herren von Eselsburg, über die Grafen von Vaihingen im Jahr 1356 zu Württemberg. Aus dem 14. und 15. Jahrhundert gibt es Urkunden, die das Stadtrecht für Horrheim bezeugen. Die Stadt wurde entweder von den Herren von Eselsberg oder den Grafen von Vaihingen angelegt und war viereckig mit Stadtmaueren und -toren. Es gib noch Reste einer alten Befestigungsanlage. Der ursprüngliche Flecken Horrheim lag wohl weiter südlicher, wo auch fränkische Reihengräber entdeckt wurden. Der Ort war dem Oberamt Vaihingen zugeordnet.

Horrheim wurde 1972 zu Vaihingen eingemeindet.

Auf der Gemarkung liegt die Wüstung Guckenhausen.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Clemenskirche ist die historische Ortskirche in der Ortsmitte.
  • Das Rathaus ist ein dreistöckiger Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert. Im Erdgeschoss ist eine Museumsstube mit Funden aus der Klosterruine Baiselsberg untergebracht, die auf dem nahen Baiselsberg ergraben wurde.
  • Die breite Kelter von 1788 beherbergt heute das Weinmuseum Horrheim. Der gewaltige Kelterbaum im Inneren ist zehneinhalb Meter lang und einen Meter stark; mit seinem Sandsteingewicht beschwert konnte er einen Druck von fünfzig Tonnen erzeugen.
  • Das Gebäude in der Unteren Kirchgasse 2 besitzt ein Renaissance-Sockelgeschoss mit einer sehenswerten Türumrahmung, circa aus dem Jahr 1620. Die Fachwerkgeschosse darüber stammen aus dem 18. Jahrhundert.
  • Das Fachwerkgebäude Alte Schulstraße 16 stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es diente als Quartier der württembergischen Herzöge, wenn sie zur Jagd in die Gegend kamen.
  • Das Fachwerkhaus Klosterbergstraße 36, ein Wohnstallhaus mit Krüppelwalmdach, wurde circa 1540 erbaut.
  • Ebenfalls in der Klosterbergstraße befindet sich das ehemalige Gasthaus Zum Ochsen.
  • Das Untere Backhaus von 1837 ist aus behauenen Steinen gesetzt und besitzt einen Fachwerkgiebel.
  • Das Obere Backhaus von 1844 ist ein verputzter Bau mit drei Blendarkaden auf der Giebelseite.
  • Das Gebäude Mühltorstraße 5 zeigt über der verzierten Tür einen Ochsenkopf und die Jahreszahl 1713.
  • Am Fachwerkhaus Mühltorstraße 7 finden sich Reste der Stadtmauer sowie an der Südwestecke ein aus Bruchsteinen gemauerter Rundturm mit Schießscharten und achtflächigem Dach.
  • Das ehemalige Zollhaus in der Mühltorstraße 17 zeigt an der Giebelseite ein aus dem Mühltor stammendes Württembergisches Landeswappen von 1426.
  • Im Friedhof Horrheim östlich des mittelalterlichen Ortskerns steht ein in die Mauer einbezogenes Häuschen von ca. 1700 mit hohem spitzem Dach.

Museum

Kelter mit Weinmuseum

Veranstaltungen

Natur

Weblinks

 Commons: Horrheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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