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Richard Butz: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Richard Butz''' (* [[Geburtsjahr::1919]]; † [[Todesjahr::2015]]) war Blechnermeister sowie [[Ist::Kategorie:Sanitärinstallateur|Gas- und Wasserinstallateurmeister]] in [[Tätig in::Pforzheim]]. Er war Inhaber der Firma [[Butz Blechnerei und Installationstechnik]] in der [[Holzgartenstraße]] 37 und zudem Vorstand der Innung für Sanitär und Heizung.
'''Richard Butz''' (* [[Geburtstag::19. November]] [[Geburtsjahr::1919]]; † [[Todestag::2. November]] [[Todesjahr::2015]]) war Blechner- und Installateurmeister sowie staatlich geprüfter Installationstechniker in [[Tätig in::Pforzheim]]. Er war Inhaber der Firma [[Butz Blechnerei und Installationstechnik]] in der [[Holzgartenstraße]] 37 und zudem von 1960 bis 1983 Mitglied des Vorstands der Innung für Sanitär und Heizung Pforzheim-Enzkreis.


== Leben ==
== Leben ==
Richard Butz wuchs in der Erbprinzenstraße auf und besuchte die Holzgartenschule. Im väterlichen Handwerksbetrieb erlernte er den Beruf des Blechners und Installateurs. Nach der Lehre führten ihn seine Wanderjahre nach Nürnberg und Saarbrücken.
Richard Butz wuchs in der [[Erbprinzenstraße]] auf und besuchte die Holzgartenschule. Im väterlichen Handwerksbetrieb erlernte er den Beruf des Blechners und Installateurs. Nach der Lehre führten ihn seine Wanderjahre nach Nürnberg und Saarbrücken.


Ab 1941 musste er seinen Militärdienst an der Ostfront ableisten, wo er 1944 bei Minsk gefangen genommen wurde. Dort setzte sich Butz als Sanitäter für kranke und pflegebedürftige Mitgefangene ein. Bei seiner Rückkehr aus Weißrussland schmuggelte Butz in einer selbst gebauten Blechdose mit doppeltem Boden die Namensliste von 168 Gefallenen nach Deutschland und konnte so vielen Angehörigen Gewissheit über ihre vermissten Familienmitglieder geben.
Ab 1941 musste er seinen Militärdienst an der Ostfront ableisten, wo er 1944 bei Minsk gefangen genommen wurde. Dort setzte sich Richard Butz als Sanitäter für kranke und pflegebedürftige Mitgefangene ein. Bei seiner Rückkehr aus Weißrussland schmuggelte er in einer selbst gebauten Blechdose mit doppeltem Boden die Namensliste von 168 Gefallenen nach Deutschland und konnte so vielen Angehörigen Gewissheit über ihre vermissten Familienmitglieder geben.


Nach Rückkehr aus Russland besuchte er die Bundesfachschule in Karlsruhe. Dort legte die Meisterprüfungen im Blechner- und im Gas- und Wasserinstallateurhandwerk sowie die staatliche Technikerprüfung im Bereich Installationstechnik ab.
Richard Butz besuchte die ''Bundesfachschule für Installateur-, Klempner-, Kupferschmiede- und Zentralheizungsbauerhandwerk'' in Karlsruhe. Dort legte er die Meisterprüfung im Blechner- und Installateurhandwerk sowie die staatliche Technikerprüfung im Bereich Installationstechnik ab.


In der Holzgartenstraße führte er den elterlichen Betrieb und das Installationsgeschäft seines Schwiegervaters, Friedrich Walch, zusammen.
In der Holzgartenstraße führte er den elterlichen Betrieb und das Installationsgeschäft seines Schwiegervaters, Friedrich Walch, zusammen. Nebenberuflich war er von 1954 bis 1970 als Werkstattlehrer an der [[Alfons-Kern-Schule|Gewerbeschule]] tätig.


Nebenberuflich war er von 1954 bis 1970 als Werkstattlehrer an der Gewerbeschule tätig. Am 1. Januar 1984 übergab Richard Butz den Betrieb an seinen Sohn [[Joachim Butz]]. Seit 2013 lebte er im Altersheim [[Haus Bethanien]] in [[Kieselbronn]].
Am 1. Januar 1984 übergab Richard Butz den Betrieb an seinen Sohn [[Joachim Butz]]. Seit 2013 lebte er im Altersheim [[Haus Bethanien]] in [[Kieselbronn]].


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 29. Juni 2019, 17:47 Uhr

Richard Butz (* 19. November 1919; † 2. November 2015) war Blechner- und Installateurmeister sowie staatlich geprüfter Installationstechniker in Pforzheim. Er war Inhaber der Firma Butz Blechnerei und Installationstechnik in der Holzgartenstraße 37 und zudem von 1960 bis 1983 Mitglied des Vorstands der Innung für Sanitär und Heizung Pforzheim-Enzkreis.

Leben

Richard Butz wuchs in der Erbprinzenstraße auf und besuchte die Holzgartenschule. Im väterlichen Handwerksbetrieb erlernte er den Beruf des Blechners und Installateurs. Nach der Lehre führten ihn seine Wanderjahre nach Nürnberg und Saarbrücken.

Ab 1941 musste er seinen Militärdienst an der Ostfront ableisten, wo er 1944 bei Minsk gefangen genommen wurde. Dort setzte sich Richard Butz als Sanitäter für kranke und pflegebedürftige Mitgefangene ein. Bei seiner Rückkehr aus Weißrussland schmuggelte er in einer selbst gebauten Blechdose mit doppeltem Boden die Namensliste von 168 Gefallenen nach Deutschland und konnte so vielen Angehörigen Gewissheit über ihre vermissten Familienmitglieder geben.

Richard Butz besuchte die Bundesfachschule für Installateur-, Klempner-, Kupferschmiede- und Zentralheizungsbauerhandwerk in Karlsruhe. Dort legte er die Meisterprüfung im Blechner- und Installateurhandwerk sowie die staatliche Technikerprüfung im Bereich Installationstechnik ab.

In der Holzgartenstraße führte er den elterlichen Betrieb und das Installationsgeschäft seines Schwiegervaters, Friedrich Walch, zusammen. Nebenberuflich war er von 1954 bis 1970 als Werkstattlehrer an der Gewerbeschule tätig.

Am 1. Januar 1984 übergab Richard Butz den Betrieb an seinen Sohn Joachim Butz. Seit 2013 lebte er im Altersheim Haus Bethanien in Kieselbronn.

Weblinks