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[[Datei:Porträt von Friedrich Theilmann (geb. 28.12.1902 in Karlsruhe; gest. 7.8.1991 in Kieselbronn bei Pforzheim).jpg|thumb|Porträt von Friedrich Theilmann (geb. 28.12.1902 in Karlsruhe; gest. 7.8.1991 in Kieselbronn bei Pforzheim) ]] |
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'''Fritz (Friedrich) Theilmann''' (* [[Geburtstag::28. Dezember]] [[Geburtsjahr::1902]] in Karlsruhe; † [[Todestag::7. August]] [[Todesjahr::1991]] in Kieselbronn bei Pforzheim) war ein [[Ist::Bildhauer]], Keramiker und Schmuckmodelleur in [[Tätig in::Kieselbronn]]. |
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* ''' Theilmann, Fritz (Friedrich) '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 373. |
* ''' Theilmann, Fritz (Friedrich) '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 373. |
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Version vom 27. Februar 2019, 08:01 Uhr

Fritz (Friedrich) Theilmann (* 28. Dezember 1902 in Karlsruhe; † 7. August 1991 in Kieselbronn bei Pforzheim) war ein Bildhauer, Keramiker und Schmuckmodelleur in Kieselbronn.
Biographie
Fritz Theilmann begann 1921 ein Bildhauerstudium an der Akademie. In der Staatlichen Majolika Manufaktur verdiente er seinen Lebensunterhalt. 1925-1929 arbeitete er in der "Kieler Kunstkeramik AG" als Leiter der baukeramischen Abteilung, Bildhauer und Techniker. Danach kamen ausgedehnten Reisen in den vorderen Orient, Persien und Indien. Dann studierte er noch ein Jahr in Paris.
Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1949 siedelte er sich in Kieselbronn, dem Heimatdorf seiner Eltern an. In dieser Zeit arbeitete er in Pforzheim als Schmuckmodelleur und war als Bildhauer tätig. Ab 1959 konnte er sich dann ganz als freischaffender Künstler seinem bildhauerischem Werk widmen.
Im Jahre 1991 stirbt er in einem Pforzheimer Krankenhaus.
Mehr zu seinem Leben kann man der Webpräsenz des Ateliers Fritz Theilmann entnehmen. Sein Nachlass wird von seiner Tochter Bärbel Rudin betreut.
Ein Beispiel seiner Majolika-Arbeiten ist der blaulasierte Löwe über dem Eingang der Pforzheimer Löwenapotheke. Daneben hat er auch mit seinen Bronzearbeiten auf sich aufmerksam gemacht. Auch in Holz gibt es Exponate von ihm. Er war als Gold- und Silberschmied tätig wie auch als Steinbildhauer.
Stilistisch sind in seinen Werken Einflüsse von Jugendstil, Art Déco und orientalische Kunst zu erkennen. Trotz dieser deutlich sichtbaren Einflüsse ist seine eigene persönliche "Handschrift" unverkennbar. Thematisch stark vertreten ist seine Auseinandersetzung mit Krieg, Zerstörung und Unfreiheit. Sein künstlerischer Nachlass besteht aus knapp 600 Arbeiten.
Der Pforzemer Seckel auf dem Marktplatz ist ein weiteres Werk von Fritz Theilmann.
Werke in Pforzheim
- Löwenkeramik an der Löwenapotheke, Bleichstr. 27, 1952
- Sgraffito „Spielende Panther“ am Haus der Jugend, 1953
- „Entenliesl“-Brunnen und Wandmosaik in der Gustav-Heinemann-Schule, 1953
- „Goldschmied und Polisseuse“ am Postamt Schwarzwaldstraße 1, 1956
- Grabmal Kleiner, 1967
- „Rassler“-Denkmal, Postraße, 1982
- „Pforzemer Seckel“, Markplatz, 1985
Atelier
- Fritz Theilmann
- Am Bühlwald 1
- 75249 Kieselbronn
- Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung
- Telefon: (0 72 31) 5 19 17
Literatur
- Esther Schmalacker-Wyrich: Professor Fritz Theilmann. Zum 85. Geburtstag des Bildhauers aus Kieselbronn, in: Der Enzkreis, Jahrbuch ´87/88, Pforzheim 1988
- Theilmann, Fritz (Friedrich) . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 373.