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Joseph Gärtner: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Joseph Gärtner''' (* [[12. März]] [[1732]]; † [[14. Juli]] [[1791]] in [[Gestorben in::Calw]]) war ein bedeutender Botaniker.
'''Joseph Gärtner''' (* [[Geburtstag::12. März]] [[Geburtsjahr::1732]]; † [[Todestag::14. Juli]] [[Todesjahr::1791]] in [[Gestorben in::Calw]]) war ein bedeutender Botaniker.


Gärtner studierte in [[Tübingen]] und Göttingen. Nach seiner Promotion bereiste er Italien, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. [[1760]] erhielt er eine Professur für Anatomie in Tübingen. Acht Jahre später ([[1768]]) bekam er einen Ruf ins russische Sankt Petersburg mit einer Professur für Botanik und der Stelle des Direktors des Botanischen Gartens. Da seiner Gesundheit das Klima am Finnischen Meerbusen nicht zuträglich war, kehrte er [[1770]] in seine Heimat nach [[Calw]] zurück.
Gärtner studierte in [[Tübingen]] und Göttingen. Nach seiner Promotion bereiste er Italien, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. 1760 erhielt er eine Professur für Anatomie in Tübingen. Acht Jahre später (1768) bekam er einen Ruf ins russische Sankt Petersburg mit einer Professur für Botanik und der Stelle des Direktors des Botanischen Gartens. Da seiner Gesundheit das Klima am Finnischen Meerbusen nicht zuträglich war, kehrte er 1770 in seine Heimat nach [[Calw]] zurück.


Als bedeutendstes Werk verfasste Joseph Gärtner das zweibändige ''De fructibus et seminibus plantarum'', ein Werk, in dem Früchte und Samen von über 1000 Pflanzengattungen erfasst sind. Nach ihm ist die Planzengattung ''Gaertnera'' benannt.
Als bedeutendstes Werk verfasste Joseph Gärtner das zweibändige ''De fructibus et seminibus plantarum'', ein Werk, in dem Früchte und Samen von über 1000 Pflanzengattungen erfasst sind. Nach ihm ist die Planzengattung ''Gaertnera'' benannt.

Version vom 7. Februar 2019, 10:36 Uhr

Joseph Gärtner (* 12. März 1732; † 14. Juli 1791 in Calw) war ein bedeutender Botaniker.

Gärtner studierte in Tübingen und Göttingen. Nach seiner Promotion bereiste er Italien, Frankreich, die Niederlande und Großbritannien. 1760 erhielt er eine Professur für Anatomie in Tübingen. Acht Jahre später (1768) bekam er einen Ruf ins russische Sankt Petersburg mit einer Professur für Botanik und der Stelle des Direktors des Botanischen Gartens. Da seiner Gesundheit das Klima am Finnischen Meerbusen nicht zuträglich war, kehrte er 1770 in seine Heimat nach Calw zurück.

Als bedeutendstes Werk verfasste Joseph Gärtner das zweibändige De fructibus et seminibus plantarum, ein Werk, in dem Früchte und Samen von über 1000 Pflanzengattungen erfasst sind. Nach ihm ist die Planzengattung Gaertnera benannt.

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