Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Alte Kelter (Großglattbach): Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
Die '''Ehemalige Kelter Großglattbach''' in [[Mühlacker]]-[[Großglattbach]] steht unter [[Denkmalschutz]]. |
Die '''Ehemalige Kelter Großglattbach''' in [[Mühlacker]]-[[Großglattbach]] steht unter [[Denkmalschutz]]. |
||
Die Bauzeit der Kelter im Jahr 1550 wurde mit Hilfe der Dendrochronologie (Bestimmung über die Jahresringe von Bäumen) datieren. Das Gebäude in Fachwerkbauweise wurde auf Felsuntergrund unter Einbeziehung der dörflichen Umfassungsmauer, an der östlichen massivem Bruchsteinwand, erbaut. Die westliche Mauer steht auf einem Bruchsteinfundament. Die Kelter ist ein langgestrecktes und zweischiffiges Gebäude mit Krüppelwalmdach. Das Bruchsteinfundament auf der Westseite senkte sich schon wenige Jahre nach dem Bau ab. Nach einigen kleineren Reparaturen wurde um [[1800]] eine aufwendige Abstützkonstruktion errichtet, aber die Absenkung wurde dadurch nicht aufgehalten. Der Bau drohte zwischenzeitlich komplett nach Westen abzukippen. Im 20. Jahrhundert erlitt dadurch auch das Dach einigen Schaden und wurde undicht, wodurch wiederum die Fachwerkkonstruktion Feuchtigkeitsschäden und Anobienbefall (Anobien sind Käfer die als bedeutende Holzschädlinge bekannt sind, auch Holzbock genannt) erlitt. Eine umfassende Sanierung, mit einer Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz von 40.000 Euro, wurde im Jahr [[2007]] abgeschlossen. |
Die Bauzeit der Kelter im Jahr [[Erbaut::1550]] wurde mit Hilfe der Dendrochronologie (Bestimmung über die Jahresringe von Bäumen) datieren. Das Gebäude in Fachwerkbauweise wurde auf Felsuntergrund unter Einbeziehung der dörflichen Umfassungsmauer, an der östlichen massivem Bruchsteinwand, erbaut. Die westliche Mauer steht auf einem Bruchsteinfundament. Die Kelter ist ein langgestrecktes und zweischiffiges Gebäude mit Krüppelwalmdach. Das Bruchsteinfundament auf der Westseite senkte sich schon wenige Jahre nach dem Bau ab. Nach einigen kleineren Reparaturen wurde um [[1800]] eine aufwendige Abstützkonstruktion errichtet, aber die Absenkung wurde dadurch nicht aufgehalten. Der Bau drohte zwischenzeitlich komplett nach Westen abzukippen. Im 20. Jahrhundert erlitt dadurch auch das Dach einigen Schaden und wurde undicht, wodurch wiederum die Fachwerkkonstruktion Feuchtigkeitsschäden und Anobienbefall (Anobien sind Käfer die als bedeutende Holzschädlinge bekannt sind, auch Holzbock genannt) erlitt. Eine umfassende Sanierung, mit einer Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz von 40.000 Euro, wurde im Jahr [[2007]] abgeschlossen. |
||
[[Kategorie:Baudenkmal]] |
[[Kategorie:Baudenkmal]] |
||
Version vom 7. Februar 2019, 01:07 Uhr


Die Ehemalige Kelter Großglattbach in Mühlacker-Großglattbach steht unter Denkmalschutz.
Die Bauzeit der Kelter im Jahr 1550 wurde mit Hilfe der Dendrochronologie (Bestimmung über die Jahresringe von Bäumen) datieren. Das Gebäude in Fachwerkbauweise wurde auf Felsuntergrund unter Einbeziehung der dörflichen Umfassungsmauer, an der östlichen massivem Bruchsteinwand, erbaut. Die westliche Mauer steht auf einem Bruchsteinfundament. Die Kelter ist ein langgestrecktes und zweischiffiges Gebäude mit Krüppelwalmdach. Das Bruchsteinfundament auf der Westseite senkte sich schon wenige Jahre nach dem Bau ab. Nach einigen kleineren Reparaturen wurde um 1800 eine aufwendige Abstützkonstruktion errichtet, aber die Absenkung wurde dadurch nicht aufgehalten. Der Bau drohte zwischenzeitlich komplett nach Westen abzukippen. Im 20. Jahrhundert erlitt dadurch auch das Dach einigen Schaden und wurde undicht, wodurch wiederum die Fachwerkkonstruktion Feuchtigkeitsschäden und Anobienbefall (Anobien sind Käfer die als bedeutende Holzschädlinge bekannt sind, auch Holzbock genannt) erlitt. Eine umfassende Sanierung, mit einer Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz von 40.000 Euro, wurde im Jahr 2007 abgeschlossen.
