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Alte Kirche (Wilferdingen): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 14. November 2018, 14:53 Uhr

Die alte Kirche in Wilferdingen wurde in den Jahren 1784 bis 1786 erbaut. Sie wurde am 8. Oktober 1786 eingeweiht und im Jahr 1975 aufgelassen (aufgelöst).
Ab 1984 wurde die Kirche wieder instand gesetzt und zum Bürgerzentrum umgebaut.
Geschichte
Beim Bau der alten Kirche wurden Steine der abgerissenen Alt-Remchinger Peter und Paul Kirche mit verwendet. Die Kirche stand am Platz des heutigen Bahnhofs.
Die Kirche in der Kirchstraße wurde im frühklassizistischen Stil erbaut. Das schlichte Bauwerk besteht aus einem zweigeschossigen Saalbau mit eingeschossigem Sakristeianbau und teils in das Langhaus integriertem Turm mit Eingang und beidseitigem Treppenhaus.
Zwei der alten Glocken von 1787 sind noch erhalten. Sie befinden sich seit 1973 auf dem Turm der Christuskirche. 1975 wurde die alte Kirche aufgelassen (aufgelöst) und die neue Christuskirche eingeweiht.
Der Verfall des alten renovierungsbedürftige Sakralbau nahm schnell große Ausmaße an. Etwa 50 engagierte Bürger gründeten 1984 den Förder- und Trägerverein Alte Kirche Wilferdingen.
Dieser kaufte die Kirche im Februar 1984 für 40.000 D-Mark und hat sie instand gesetzt. Möglich war dies nur mit einem Zuschuss des Landesdenkmalamt in Höhe von 200.000 D-Mark. Nach den Baumaßnahmen wurde in der Kirche ein Bürgerzentrum eingerichtet. Mit Hilfe der Uhrmacher- und Goldschmiedeschule Pforzheim wurde die Kirchturmuhr wieder gangbar gemacht.
Heute
Der ehemalige Kirchenraum wird heute von Gymnastikgruppen und einer Krabbelgruppe genutzt.
Die Gemeindebücherei befindet sich auf bei der verglasten Galerie und der Gesangverein hat im Dachgeschoß seine Chorstube ausgebaut.
Die Kleinkunstinitiative Remchingen nutzt die Alte Kirche ebenfalls regelmäßig für ihre Veranstaltungen.
