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Heinrich-Wieland-Schule: Unterschied zwischen den Versionen
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Unter der Bezeichnung "gewerbliches Schulwesen" werden in Pforzheim die Heinrich-Wieland-Schule (früher ''Gewerbeschule I''), die [[Alfons-Kern-Schule]] (früher ''Gewerbeschule II''), die [[Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule]] sowie die [[Kunstgewerbeschule]] (aufgegangen in der Fakultät Gestaltung der [[Hochschule Pforzheim]]) verstanden. Im Verlauf der Wirtschafts- und Schulgeschichte der Stadt waren diese renommierten Lehranstalten auf vielfältige Weise immer wieder miteinander verflochten. |
Unter der Bezeichnung "gewerbliches Schulwesen" werden in Pforzheim die ''Heinrich-Wieland-Schule'' (früher ''Gewerbeschule I''), die ''[[Alfons-Kern-Schule]]'' (früher ''Gewerbeschule II''), die ''[[Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule]]'' sowie die ''[[Kunstgewerbeschule]]'' (aufgegangen in der Fakultät Gestaltung der ''[[Hochschule Pforzheim]]'') verstanden. Im Verlauf der Wirtschafts- und Schulgeschichte der Stadt waren diese renommierten Lehranstalten auf vielfältige Weise immer wieder miteinander verflochten. |
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Von 1970 bis 1973 wurden die drei städtischen gewerblichen Schulen umorganisiert. Die ''Gewerbeschule I'' erhielt die Allgemeinbildende Abteilung (Technisches Gymnasium, Berufskolleg u. a.) sowie die Berufsfelder Maschinen-, Fertigungs- und Elektrotechnik, Vorrichtungs- und Werkzeugbau mit Techniker-, Meister- und Berufsfachschulen. Die Uhrenabteilung wurde in die ''Goldschmiedeschule'' integriert und die Kfz-Abteilung der ''Gewerbeschule II'' zugeordnet. |
Von 1970 bis 1973 wurden die drei städtischen gewerblichen Schulen umorganisiert. Die ''Gewerbeschule I'' erhielt die Allgemeinbildende Abteilung (Technisches Gymnasium, Berufskolleg u. a.) sowie die Berufsfelder Maschinen-, Fertigungs- und Elektrotechnik, Vorrichtungs- und Werkzeugbau mit Techniker-, Meister- und Berufsfachschulen. Die Uhrenabteilung wurde in die ''Goldschmiedeschule'' integriert und die Kfz-Abteilung der ''Gewerbeschule II'' zugeordnet. |
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1983 erfolgte der Umzug der ''Gewerbeschule I'' von der [[Emma-Jaeger-Straße]] 21 in den Neubau in der [[Graf-Leutrum-Straße]] 3. 1984 erhielt die ''Gewerbeschule I'' den Namen ''Heinrich-Wieland-Schule''. |
1983 erfolgte der Umzug der ''Gewerbeschule I'' von der [[Emma-Jaeger-Straße]] 21 in den Neubau in der [[Graf-Leutrum-Straße]] 3. 1984 erhielt die ''Gewerbeschule I'' den Namen ''Heinrich-Wieland-Schule''. |
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Die Schule feierte 2009 ihr 175jähriges Bestehen zusammen mit der ''Alfons-Kern-Schule''. |
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* Oberstudiendirektorin Loralie Kuntner (seit 2014) |
* Oberstudiendirektorin Loralie Kuntner (seit 2014) |
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Version vom 17. September 2018, 08:58 Uhr




Die Heinrich-Wieland-Schule ist eine berufliche Schule im Pforzheimer Stadtteil Haidach mit den Schwerpunkten Technik und Kommunikation.
Schularten
- Berufsfachschule (Feinwerktechnik, Metalltechnik, Elektrotechnik, Elektronik)
- Berufsschule (Metall-, Elektro- und Informationstechnische Berufe)
- Meisterkurs für die Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Feinwerkmechanikerhandwerk (Maschinenbau, Werkzeugbau)
- Fachschule für Technik (Maschinentechnik, Elektrotechnik, Galvanotechnik)
- Berufskolleg (Informations- und Kommunikationstechnik, Technik, Gestaltung)
- Technisches Gymnasium (Profile: Mechatronik, Umwelttechnik, Gestaltungs- und Medientechnik, Informationstechnik)
Name
Die frühere Gewerbeschule I erhielt 1984 den Namen Heinrich-Wieland-Schule, benannt nach dem Pforzheimer Chemiker Heinrich Wieland, der 1927 den Nobelpreis für die Strukturaufklärung der Gallensäuren erhielt. Im Dritten Reich verschaffte er rassisch verfolgten Zuflucht und Beschäftigung in seinem Labor, darunter auch einem Widerstandskämpfer aus der Gruppe der Weißen Rose.
Geschichte
Unter der Bezeichnung "gewerbliches Schulwesen" werden in Pforzheim die Heinrich-Wieland-Schule (früher Gewerbeschule I), die Alfons-Kern-Schule (früher Gewerbeschule II), die Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule sowie die Kunstgewerbeschule (aufgegangen in der Fakultät Gestaltung der Hochschule Pforzheim) verstanden. Im Verlauf der Wirtschafts- und Schulgeschichte der Stadt waren diese renommierten Lehranstalten auf vielfältige Weise immer wieder miteinander verflochten.
Von 1970 bis 1973 wurden die drei städtischen gewerblichen Schulen umorganisiert. Die Gewerbeschule I erhielt die Allgemeinbildende Abteilung (Technisches Gymnasium, Berufskolleg u. a.) sowie die Berufsfelder Maschinen-, Fertigungs- und Elektrotechnik, Vorrichtungs- und Werkzeugbau mit Techniker-, Meister- und Berufsfachschulen. Die Uhrenabteilung wurde in die Goldschmiedeschule integriert und die Kfz-Abteilung der Gewerbeschule II zugeordnet.
1983 erfolgte der Umzug der Gewerbeschule I von der Emma-Jaeger-Straße 21 in den Neubau in der Graf-Leutrum-Straße 3. 1984 erhielt die Gewerbeschule I den Namen Heinrich-Wieland-Schule.
Die Schule feierte 2009 ihr 175jähriges Bestehen zusammen mit der Alfons-Kern-Schule.
Schulleitung
Die bisherigen Schulleiter der Gewerbeschule I bzw. der Heinrich-Wieland-Schule waren
- Oberstudiendirektor Eugen Baumgartner (bis 1950)
- Oberstudiendirektor Karl Haßmann (1951–1970)
- Oberstudiendirektor Gerold Würtemberger (1970–1976)
- Oberstudiendirektor Rudolf Gengenbach (1976–1992)
- Oberstudiendirektor Frank Nestl (1992–2014)
- Oberstudiendirektorin Loralie Kuntner (seit 2014)
Adresse
- Heinrich-Wieland Schule
- Graf-Leutrum-Straße 3
- 75175 Pforzheim
Literatur
- Festschrift 175 Jahre Gewerbliche Schulen in Pforzheim. Entwicklung. Abschlüsse. Chancen. Hg. Heinrich-Wieland-Schule und Alfons-Kern-Schule Pforzheim, Birkenfeld 2009, Auflage: 2500 Stück.
