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Daniel Konrad Wohnlich: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Daniel Konrad Wohnlich der Ältere''' (* [[1721]]; † [[1799]] war ein sehr unternehmender, weitblickender Kaufmann. Er spielte insbesondere im Holzhandel eine führende Rolle. Durch den Zusammenschluss der Pforzheimer Holzherren mit den Calwer und Gernsbacher Holzhändlern in der sogenannten Murgkompanie wurde eine den gesamten Holzhandel und die Flößerei des unteren Schwarzwaldes beherrschende Gesellschaft gegründet, in der sehr viel Geld verdient wurde und in der Wohnlich eine ausschlaggebende Rolle spielte. Auch in der Spinnerei und Wollfabrikation hat Wohnlich durch Zusammengehen mit der Calwer Familie Grab – die Frau des Sohnes Wohnlich war eine geborene Grab – großen Einfluss gehabt. Im Jahr [[1753]] wurde die alte herrschaftliche privilegierte Wollenfabrik an ein Consortium von Kapitalisten abgegeben. Unter der Firma Wohnlich, Grab und Söhne hat Daniel Konrad Wohnlich und sein 1753 geborener Sohn, [[Daniel Konrad Wohnlich der Jüngere]], dieses Geschäft zu hoher Blüte gebracht. Das Wohnhaus des älteren Wohnlich war das heute noch stehende Haus Westliche Karl-Friedrichstraße 29, hinter welchem ein schöner Garten der Stadtmauer entlang lief. Der Sohn Wohnlich kaufte im Jahr [1780]] das Haus Ecke der Barfüßergasse und Schloßberg (Nr.7) und baute hinter demselben im Jahr [[1787]] am Blumenhof das heute noch stehende Eckhaus, aus welchem die schöne geschnitzte Treppe im Reuchlinmuseum stammt. An der Pforzheimer Bijouteriefabrikation war die Familie Wohnlich direkt nicht beteiligt, hat aber als Geldgeber auch auf deren Entwicklung befruchtend gewirkt. Im Jahr [[1801]] siedelte der jüngere Wohnlich nach Augsburg über, wo er später geadelt wurde und wo die Familie in Industrie- und Bankkreisen eine große Rolle spielte.
'''Daniel Konrad Wohnlich der Ältere''' (* [[1721]]; † [[1799]] war ein sehr unternehmender, weitblickender Kaufmann. Er spielte insbesondere im Holzhandel eine führende Rolle. Durch den Zusammenschluss der Pforzheimer Holzherren mit den Calwer und Gernsbacher Holzhändlern in der sogenannten Murgkompanie wurde eine den gesamten Holzhandel und die Flößerei des unteren Schwarzwaldes beherrschende Gesellschaft gegründet, in der sehr viel Geld verdient wurde und in der Wohnlich eine ausschlaggebende Rolle spielte. Auch in der Spinnerei und Wollfabrikation hat Wohnlich durch Zusammengehen mit der Calwer Familie Grab – die Frau des Sohnes Wohnlich war eine geborene Grab – großen Einfluss gehabt. Im Jahr [[1753]] wurde die alte herrschaftliche privilegierte Wollenfabrik an ein Consortium von Kapitalisten abgegeben. Unter der Firma Wohnlich, Grab und Söhne hat Daniel Konrad Wohnlich und sein 1753 geborener Sohn, [[Daniel Konrad Wohnlich der Jüngere]], dieses Geschäft zu hoher Blüte gebracht. Das Wohnhaus des älteren Wohnlich war das heute noch stehende Haus [[Westliche Karl-Friedrichstraße]] 29, hinter welchem ein schöner Garten der Stadtmauer entlang lief. Der Sohn Wohnlich kaufte im Jahr [1780]] das Haus Ecke der [[Barfüßergasse] und [[Schloßberg]] (Nr.7) und baute hinter demselben im Jahr [[1787]] am [[Blumenhof]] das heute noch stehende Eckhaus, aus welchem die schöne geschnitzte Treppe im Reuchlinmuseum stammt. An der Pforzheimer Bijouteriefabrikation war die Familie Wohnlich direkt nicht beteiligt, hat aber als Geldgeber auch auf deren Entwicklung befruchtend gewirkt. Im Jahr [[1801]] siedelte der jüngere Wohnlich nach Augsburg über, wo er später geadelt wurde und wo die Familie in Industrie- und Bankkreisen eine große Rolle spielte.
Arbeitsstelle
Arbeitsstelle



Version vom 17. August 2018, 19:57 Uhr

Daniel Konrad Wohnlich der Ältere (* 1721; † 1799 war ein sehr unternehmender, weitblickender Kaufmann. Er spielte insbesondere im Holzhandel eine führende Rolle. Durch den Zusammenschluss der Pforzheimer Holzherren mit den Calwer und Gernsbacher Holzhändlern in der sogenannten Murgkompanie wurde eine den gesamten Holzhandel und die Flößerei des unteren Schwarzwaldes beherrschende Gesellschaft gegründet, in der sehr viel Geld verdient wurde und in der Wohnlich eine ausschlaggebende Rolle spielte. Auch in der Spinnerei und Wollfabrikation hat Wohnlich durch Zusammengehen mit der Calwer Familie Grab – die Frau des Sohnes Wohnlich war eine geborene Grab – großen Einfluss gehabt. Im Jahr 1753 wurde die alte herrschaftliche privilegierte Wollenfabrik an ein Consortium von Kapitalisten abgegeben. Unter der Firma Wohnlich, Grab und Söhne hat Daniel Konrad Wohnlich und sein 1753 geborener Sohn, Daniel Konrad Wohnlich der Jüngere, dieses Geschäft zu hoher Blüte gebracht. Das Wohnhaus des älteren Wohnlich war das heute noch stehende Haus Westliche Karl-Friedrichstraße 29, hinter welchem ein schöner Garten der Stadtmauer entlang lief. Der Sohn Wohnlich kaufte im Jahr [1780]] das Haus Ecke der [[Barfüßergasse] und Schloßberg (Nr.7) und baute hinter demselben im Jahr 1787 am Blumenhof das heute noch stehende Eckhaus, aus welchem die schöne geschnitzte Treppe im Reuchlinmuseum stammt. An der Pforzheimer Bijouteriefabrikation war die Familie Wohnlich direkt nicht beteiligt, hat aber als Geldgeber auch auf deren Entwicklung befruchtend gewirkt. Im Jahr 1801 siedelte der jüngere Wohnlich nach Augsburg über, wo er später geadelt wurde und wo die Familie in Industrie- und Bankkreisen eine große Rolle spielte.

Arbeitsstelle


Nach ihm wurde 1965 die Wohnlichstraße im Brötzinger Tal benannt.

siehe auch