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Wolfgang Kappis: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Version vom 24. Juli 2018, 17:15 Uhr

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Porträt des Künstlers Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg)

Wolfgang Kappis (geb. 27.10.1927 in Berlin, gest. 31.12.2004 in Schömberg) war ein Maler, Glasmaler und Bildhauer. Die Betonstrukturreliefs von Wolfgang Kappis am Neuen Rathaus ist ein spätes Beispiel für die Kunst am Bau.

Leben und Wirken

Wolfgang Kappis wurde 1927 in Berlin als Sohn eines Kunsthändlerpaares aus Pforzheim geboren. Nach häufigen Umzügen seiner Familie von Berlin über Prag, Wien, Venedig, Mailand und Paris kam er 1939 beim Kriegsausbruch nach Pforzheim. Ab 1942 besuchte er die Kunstakademie in Karlsruhe. Bei der deutschen Wehrmacht wurde er 1944 als Gebirgsjäger verpflichtet und kam dann in Kriegsgefangenschaft.

1945 konnte Wolfgang Kappis aus der Gefangenschaft flüchten. Daraufhin kam er nach Karlsruhe, wo er 1946 mit Freunden ein Gemeinschaftsatelier eröffnete. Seine Zusammenarbeit mit dem Pforzheimer Mosaikkünstler Rolf Gröger begann 1948.

Das Atelier von Wolfgang Kappis befand sich lange Zeit in der Pforzheimer Weiherbergschule.

Wolfgang Kappis arbeitete zwischen Mitte der 1960er und Mitte der 1980er auch viel in Spanien und der Türkei. Ab 1997 verlegte er sein Atelier nach Schömberg. In erster Linie war er ein Maler, was durch seine vielen öffentlichen Werke in anderen Techniken nicht ganz offensichtlich ist.

Werke in Pforzheim

Literatur

  • Kappis, Wolfgang . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 357.