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Adolf Rothschild: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Version vom 12. Juli 2018, 16:41 Uhr

Stolperstein für Adolf Rothschild

Adolf Rothschild (geb. 19. Juni 1869 in Öhringen; gest. 28. August 1942 im KZ Auschwitz) war ein Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung und damit der „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust). Er hat die nationalsozialistische Judenverfolgung und die „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) nicht überlebt.

Schicksal

Der jüdische Uhrenfabrikant war der Ehemann von Johanna Hermine Rothschild (geb. Schöninger). Er war der Vater von Lisa Rothschild (geb. am 19. Dezember 1918 in Pforzheim), die nach Großbritannien emigrierte. Adolf Rothschild wurde wie 194 weitere Personen am 22. Oktober 1940 aus Pforzheim in das südfranzösische Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen deportiert. Vom Lager Drancy wurde er am 28. August 1942 in das KZ Auschwitz deportiert.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde 2008 für ihn am 13. März ein Stein vor seiner letzten Wohnadresse, der Baumstraße 10, in den Boden eingelassen.

Literatur

  • Gerhard Brändle: „Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim“, herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0

Weblinks