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Wallfahrtskirche Hl. Kreuz (Hohenwart): Unterschied zwischen den Versionen
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* Hochaltar im Barockstil aus Holz und Stuck, dessen Pilaster ein Kreuzigungsbild des 15. Jahrhunderts rahmen, 1741. Das Wallfahrts- und Gnadenbild aus Lindenholz auf der Altarmensa zeigt Christus, der sein Kreuz schleppt. Köhler schreibt dieses barock überfasste Schnitzwerk des gotischen "weichen Stils" dem schwäbischen Meister der Weggentalgruppe zu und datiert es in die Zeit um 1440; damit wäre das Kreuzigungsbild älter als die Kapelle. |
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* zwei geschnitzte und farbig gefasste Skulpturen der hl. Katharina und der hl. Barbara, die vom spätgotischen Vorgängeraltar stammen. Köhler schreibt sie einer oberrheinischen Werkstatt im Umfeld des "Meisters des Kreenheimstettener Altars" zu. |
* zwei geschnitzte und farbig gefasste Skulpturen der hl. Katharina und der hl. Barbara, die vom spätgotischen Vorgängeraltar stammen. Köhler schreibt sie einer oberrheinischen Werkstatt im Umfeld des "Meisters des Kreenheimstettener Altars" zu. |
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* Aus dem Jahr [[1734]] ist noch heute die wertvolle Schrankorgel erhalten. |
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* [http://www.dekanat-pforzheim.de/DasDekanatstellt/Der-Kappellenweg2.html Die Heilig-Kreuz-Kapelle auf der Internetpräsenz des katholischen Dekanats Pforzheim] |
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Version vom 26. Juni 2018, 15:15 Uhr
Die ehemalige Wallfahrtskirche Hl. Kreuz befindet sich Hohlweg 1 im Pforzheimer Stadtteil Hohenwart. Seit 1956 ist sie nur noch eine Kapelle.
Geschichte
spätgotische Kirche (ab 1490)
Bei dem Vorgängerbau handelte es sich um einen spätgotischen Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss nach Westen. Der Altar der Kapelle wurde 1490 geweiht.
Wallfahrtskirche Hl. Kreuz (ab 1728)
Zum Dank, dass sie im pfälzischen Erbfolgekrieg verschont wurden, gelobten die Einwohner der Pfarrei Neuhausen eine jährliche Wallfahrt zum Heilig-Kreuz-Altar. Das Gnadenbild des kreuztragenden Christus wurde Ziel einer Wallfahrt, die jählich am zweiten Sonntag im September stattfand und die im 18. Jahrhundert wieder belebt wurde und auf spätmittelalterliche Zeit zurückgeht. Die Baudatierung "1728" über dem Rundbogenportal im Westen bezieht sich auf eine Verlängerung des Kirchenschiffs. Um 1740 wurde das Gebäude im Stil des Barock umgestaltet mit Hochaltar und flacher Putzdecke mit allegorishen Malereien in stuckgerahmten Medaillons. Am 11. September 1748 wurde durch Weihbischof Johann Adam Buckel die Glocke geweiht.
Heilig-Kreuz-Kapelle (ab 1956)
Bis zum Neubau der katholischen Kirche 1955 wurde die ehemalige Wallfahrtskirche für regelmäßige Gottesdienste genutzt. Seit 1956 dient das Gebäude nur noch als Kapelle. 1980 wurde die Heilig-Kreuz-Kapelle vollständig renoviert und die Wallfahrt wiederbelebt.
Ausstattung
- eine von Engeln gehaltene Deckenkartusche über dem Altar mit dem Wappen des Ortsherren Carl Theodor von Gemmingen, 1740.
- steinerner Altartisch im spätgotischen Stil, 1490.
- Hochaltar im Barockstil aus Holz und Stuck, dessen Pilaster ein Kreuzigungsbild des 15. Jahrhunderts rahmen, 1741. Das Wallfahrts- und Gnadenbild aus Lindenholz auf der Altarmensa zeigt Christus, der sein Kreuz schleppt. Köhler schreibt dieses barock überfasste Schnitzwerk des gotischen "weichen Stils" dem schwäbischen Meister der Weggentalgruppe zu und datiert es in die Zeit um 1440; damit wäre das Kreuzigungsbild älter als die Kapelle.
- zwei geschnitzte und farbig gefasste Skulpturen der hl. Katharina und der hl. Barbara, die vom spätgotischen Vorgängeraltar stammen. Köhler schreibt sie einer oberrheinischen Werkstatt im Umfeld des "Meisters des Kreenheimstettener Altars" zu.
- Aus dem Jahr 1734 ist noch heute die wertvolle Schrankorgel erhalten.
Weblinks
- Die Heilig-Kreuz-Kapelle auf der Internetpräsenz des katholischen Dekanats Pforzheim
- Die Heilig-Kreuz-Kapelle auf der Internetpräsenz der Löblichen Singer
Literatur
- Glockenweihe: Das Weihetagebuch des Speyerer Weihbischofs Johann Adam Buckel von 1746 bis 1771 - Schriften des Diözesan-Archivs Speyer 3 - Clemens Jöckle
- Hohlweg 1 (Hohenwart), Wallfahrtskirche Hl. Kreuz . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 244-249
- Hermann Diruf, Christoph Timm: Kunst- und Kulturdenkmale in Pforzheim und im Enzkreis. : Theiss, Stuttgart 2002, S. 128
