Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Kloster Hirsau: Unterschied zwischen den Versionen
Ah (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
K →Geschichte: wikilinks |
||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
== Geschichte == |
== Geschichte == |
||
Im Zuge der geistlichen Reformbewegung, die ab dem 10. Jahrhundert vom Kloster in Cluny (Burgund, Frankreich) ausgeht, wird [[1082]] mit dem Bau des St. Peter und Paul Klosters in Hirsau begonnen. [[1091]] wird die neue Klosterkirche geweiht und ein Jahr später zieht das Konvent von St. Aurelius nach St. Peter und Paul. |
Im Zuge der geistlichen Reformbewegung, die ab dem [[10. Jahrhundert]] vom Kloster in Cluny (Burgund, Frankreich) ausgeht, wird [[1082]] mit dem Bau des St. Peter und Paul Klosters in Hirsau begonnen. [[1091]] wird die neue Klosterkirche geweiht und ein Jahr später zieht das Konvent von St. Aurelius nach St. Peter und Paul. |
||
Mit der Einführung der [[Reformation]] [[1535]] im [[Herzogtum Württemberg]] durch Herzog [[Ulrich von Württemberg]] wird das Kloster in eine evangelische Klosterschule umgewandelt. |
Mit der Einführung der [[Reformation]] [[1535]] im [[Herzogtum Württemberg]] durch Herzog [[Ulrich von Württemberg]] wird das Kloster in eine evangelische Klosterschule umgewandelt. |
||
| Zeile 17: | Zeile 17: | ||
[[1692]] werden große Teile der Gebäude im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] durch die Truppen der französischen Königs [[Ludwig XIV.]] unter General [[Ezéchiel de Mélac]] verwüstet und in Brand gesteckt. |
[[1692]] werden große Teile der Gebäude im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] durch die Truppen der französischen Königs [[Ludwig XIV.]] unter General [[Ezéchiel de Mélac]] verwüstet und in Brand gesteckt. |
||
In der ersten Hälfte des 18. |
In der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s werden die Wirtschaftsgebäude wieder aufgebaut, Schloss und Kirche werden aufgegeben und abgebrochen. |
||
Ende des 19. |
Ende des [[19. Jahrhundert]]s und im [[20. Jahrhunder]]t werden immer wieder Grabungen vorgenommen, um die romanischen Überreste freizulegen und zu restaurieren. |
||
== Erhaltene Bauwerke und Ruinen == |
== Erhaltene Bauwerke und Ruinen == |
||
Version vom 14. September 2006, 19:26 Uhr


Das Kloster Hirsau ist eine Klosterruine im Calwer Stadtteil Hirsau.
Geschichte
Im Zuge der geistlichen Reformbewegung, die ab dem 10. Jahrhundert vom Kloster in Cluny (Burgund, Frankreich) ausgeht, wird 1082 mit dem Bau des St. Peter und Paul Klosters in Hirsau begonnen. 1091 wird die neue Klosterkirche geweiht und ein Jahr später zieht das Konvent von St. Aurelius nach St. Peter und Paul.
Mit der Einführung der Reformation 1535 im Herzogtum Württemberg durch Herzog Ulrich von Württemberg wird das Kloster in eine evangelische Klosterschule umgewandelt.
Zwischen 1586 und 1592 lässt Herzog Ludwig von Württemberg das Jagdschloss durch seinen Baumeister Georg Beer errichten.
Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges ziehen von 1630-1648 wieder Benediktiner ins Kloster ein.
Bis 1662 wird das Gebäude umgebaut und renoviert und die evangelische Klosterschule zieht wieder ein.
1692 werden große Teile der Gebäude im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Truppen der französischen Königs Ludwig XIV. unter General Ezéchiel de Mélac verwüstet und in Brand gesteckt.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden die Wirtschaftsgebäude wieder aufgebaut, Schloss und Kirche werden aufgegeben und abgebrochen.
Ende des 19. Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert werden immer wieder Grabungen vorgenommen, um die romanischen Überreste freizulegen und zu restaurieren.
Erhaltene Bauwerke und Ruinen
- Oberes Tor, Unteres Tor, Umfassungsmauer
- Fundamente der Klosterkirche: Vorkirche, Langhaus mit Querhaus und Choranlage, Allerheiligenkapelle, Kapelle und Mönchsfriedhof
- Klausur: Klosterküche, Sommerrefektorium im Südflügel, Kreuzgang mit Brunnenhaus, Noviziat, Kapitelsaal, Marienkapelle und Klosterbibliothek, Bruderraum und Parlatorium im Ostflügel, Infirmerie, Neue Abtei, Winterrefektorium im Westflügel
- Wirtschaftsgebäude: Wirtschaftshof, Amtsdienerwohngebäude, Küferei, Großer Fruchtkasten, Ökonomiebau, Klepperstall, Gästehaus, Pfarrgehöft, Klosterbrunnen, Haus Greiner, Messnerhaus, Amtsschreiberei, Zehntscheuer, Wagenhaus, Backhaus
- Jagdschloss
Heutige Nutzung
Heute sind in den Gebäuden folgende Institutionen untergebracht:
Die Marienkapelle ist evangelische Kirche, das Pfarrgehöft evangelisches Pfarramt, in der Küferei sind der Klosterkeller und Kindergarten und Grundschule und im Großen Fruchtkasten ist das Finanzamt und die dazugehörige ZIA (Zentrale Informations- und Annahmestelle) untergebracht.
Klostermuseum Hirsau
Das Klostermuseum Hirsau ist ein Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums Karlsruhe.
Adresse
- Telefon: (0 70 51) 96 88 66
- Telefax: (0 70 51) 96 88 77
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Kloster Hirsau”
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Kloster Hirsau”
- - - - Vorlage veraltet, bitte nicht mehr benutzen! - - - Weiteres siehe Vorlage:Stadtwiki Karlsruhe2 - - - Link war: Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Bildergalerie von Kloster Hirsau”
- Seminararbeit zum Thema Kloster Hirsau (pdf-Datei)
- - - - Vorlage veraltet, bitte nicht mehr benutzen! - - - Weiteres siehe Vorlage:Wikipedia2 - - - Link war: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Hirsau”
- Schlösser-Magazin über Hirsau