Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Benckiser: Unterschied zwischen den Versionen
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
Nach dem Wegzug der Familie Benckiser [[1918]] wurde der Park der Villa Benckiser durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen [[Grünanlage]], dem [[Benckiserpark]]. Das [[Haus der Jugend]] fand [[1945]] seine Heimat auf der Ruine der am 23. Februar 1945 zerstörten [[Villa Benckiser]]. |
Nach dem Wegzug der Familie Benckiser [[1918]] wurde der Park der Villa Benckiser durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen [[Grünanlage]], dem [[Benckiserpark]]. Das [[Haus der Jugend]] fand [[1945]] seine Heimat auf der Ruine der am 23. Februar 1945 zerstörten [[Villa Benckiser]]. |
||
An der Nordwest-Ecke des Parks steht eine Tafel zur Erinnerung an die Unternehmerfamilie Benckiser. |
An der Nordwest-Ecke des Parks steht eine Tafel zur Erinnerung an die Unternehmerfamilie Benckiser. |
||
== Emiliensteg & Emilienstrasse == |
|||
Nach Emilie Benckiser (* [[1819]]; † [[1900]]), Ehefrau von August Theodor Benckiser, sind die [[Emilienstraße]] und der [[Emiliensteg]] über die Enz westlich der [[Goethebrücke]] benannt. |
|||
== Quellen == |
== Quellen == |
||
Version vom 13. Mai 2018, 07:27 Uhr
Die Familie Benckiser war eine Pforzheimer Unternehmerfamilie. Die Villa Benckiser wurde früher von der Familie bewohnt und trägt ihren Namen.
Familie und Unternehmen
Johann Adam senior und Christoph Friedrich
Johann Adam Benckiser senior war Holzhändler und Klosterwirt in Bad Herrenalb. In den 1740ern wurde er Generalunternehmer für Scheiterholz der Markgrafschaft Baden. 1755 kauft er zusammen mit Christoph Friedrich Lidell das Eisenhammerwerk in Pforzheim. Sein Sohn Christoph Friedrich Benckiser leitet die Firma bis zu seinem Tode .
Christoph Eberhard und Johann Adam junior
Danach übernehmen seine beiden Söhne, Christoph Eberhard und Johann Adam junior die Firma, die bis dahin Bergwerk Pforzheim geheißen hatte und nun den Namen Gebrüder Benckiser, Eisenwerk Pforzheim führte. Johann Adam junior scheidet frühzeitig aus dem Betrieb aus und 1811 kommt das Eisenwerk in den Alleinbesitz von Christoph Eberhard, der das Untenehmen bis zu seinem Tod weiter betreibt.
Moritz und August Theodor
Christoph Eberhard vererbt das Unternehmen an seine beiden Söhne Moritz (* 1816) und August Theodor Benckiser. Moritz erblindet und scheidet nach wenigen Jahren aus und August Theodor baut das Werk an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße Ecke Belfortstraße durch zahlreiche Eisenbrückenkonstruktionen und Wasserleitungsanlagen zu einem weltbekannten Unternehmen aus. Um 1870 war der spätere Automobilpionier Carl Benz für zwei Jahre als Brückenkonstrukteur bei Gebr. Benckiser in Pforzheim tätig. In dieser Zeit lernte er auch seine spätere Ehefrau Bertha Ringer kennen.
August
Nach dem Tod von August Theodor Benckiser übernimmt sein Sohn August Benckiser die unter der Konkurrenz der großen Werke im Ruhrgebiet leidende Firma und verkauft diese 1910 an Theodor Pitzmann und August Pfeiffer, die sich neben Maschinenbau auf Wasserleitungsbau konzentrieren.
Villa Benckiser mit Parkanlage
Nach dem Wegzug der Familie Benckiser 1918 wurde der Park der Villa Benckiser durch eine Stiftung der Familie zur öffentlichen Grünanlage, dem Benckiserpark. Das Haus der Jugend fand 1945 seine Heimat auf der Ruine der am 23. Februar 1945 zerstörten Villa Benckiser. An der Nordwest-Ecke des Parks steht eine Tafel zur Erinnerung an die Unternehmerfamilie Benckiser.
Quellen
- Pflüger, Johann, Die Geschichte der Stadt Pforzheim, Pforzheim, 1862
- Die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie, Hrsg.: Maschke, Erich, Pforzheim, o.J.
Einzelnachweise