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Knittlingen: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Knittlingen''' ist eine Stadt im [[Enzkreis]]. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden [[Kleinvillars]] ([[1972]]) und [[Freudenstein-Hohenklingen]] ([[1975]]).

== Geschichte ==
Das ursprüngliche Knittlingen war durch eine Mauer umgeben und war damit wehrhaft. Außerhalb der Mauer befand sich ein See.

Siehe auch [[Pfleghof (Knittlingen)|Pfleghof]].


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'''Knittlingen''' ist eine Stadt im [[Enzkreis]]. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden [[Kleinvillars]] ([[1972]]) und [[Freudenstein-Hohenklingen]] ([[1975]]).


Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen [[Kraichgau]] und dem [[Stromberg]].
Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen [[Kraichgau]] und dem [[Stromberg]].


Bürgermeister der 7658 Einwohner (Stand: Dezember 2006) zählenden Gemeinde ist Heinz-Peter Hopp.
Bürgermeister der 7658 Einwohner (Stand: Dezember 2006) zählenden Gemeinde ist Heinz-Peter Hopp.

[[Datei:Knittlingen Rathaus.jpg|thumb|Das Rathaus]]
[[Bild:Knittl.Museum außen.jpg|thumb|Die Kirche und das Faust-Museum in Knittlingen]]

== Geschichte ==
Römische Spuren einer Wohnsiedlung finden sich östlich im Flur "Feierabend".

Reihengräberfunde im Nordwesten belegen, dass der Ort schon zur frühen Frankenzeit existierte. Unter dem Namen ''Cnudelingen'' ist die Gemeinde Knittlingen im Jahr 843 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von einem Personennamen *Knutil ab und hatte die Bedeutung "Grobian, grober Mensch" (vgl. mhd. ''knütel'').

Grundbesitz in Knittlingen hatten unter anderem die Klöster Lorsch, Weißenburg und Hirsau sowie mehrere weltliche Adelige wie die Markgrafen von Baden. Hauptbesitzer bis zum 13. Jahrhundert waren jedoch die [[Herren von Bretten]]. Im 12. Jahrhundert tritt ein Adelbert von Knittlingen urkundlich in Erscheinung. [[1156]] besaß das [[Kloster Maulbronn]] hier eine [[Grangie]]. Bis Mitte des 13. Jahrhunderts erwarb das Kloster fast den ganzen Ort von den Herren von Bretten. In dieser Zeit wird zwischen einem Unter-, Mittel- und Oberdorf unterschieden.

[[1360]] wird Knittlingen vom [[Pfalzgraf]]en zerstört und steht danach unter dessen Schirmherrschaft.

[[1504]] wurde der Ort württembergisch und damals erstmals als ''Städtlein'' bezeichnet.

Das ursprüngliche Knittlingen war durch eine Mauer umgeben und war damit wehrhaft. Außerhalb der Mauer befand sich ein See.

[[1840]] offizielles Stadtrecht.


Teilweise gehörte früher [[Großvillars]] zu Knittlingen, seit 1972 ist es aber vollständig bei der Gemeinde [[Oberderdingen]].
Teilweise gehörte früher [[Großvillars]] zu Knittlingen, seit 1972 ist es aber vollständig bei der Gemeinde [[Oberderdingen]].



Unter dem Namen ''Cnudelingen'' ist die Gemeinde Knittlingen im Jahr 843 erstmals urkundlich erwähnt.
Auf der Gemarkung liegen die [[Wüstung]]en [[Weisach (Grangie)|Weißach]] und [[Oberhofen (Knittlingen)|Oberhofen]].
Auf der Gemarkung liegen die [[Wüstung]]en [[Weisach (Grangie)|Weißach]] und [[Oberhofen (Knittlingen)|Oberhofen]].

Siehe auch [[Pfleghof (Knittlingen)|Pfleghof]].


== Partnerschaften ==
== Partnerschaften ==

Version vom 3. September 2015, 21:04 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Knittlingen
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 49° 02′ N, 8° 75′ O
Höhe: 196 m ü. NN
Fläche: 26,33 km²
Einwohner: 7.820 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75438
Vorwahl: 0 70 43
0 70 45
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 19
75438 Knittlingen
Webpräsenz: www.knittlingen.de
Bürgermeister: Heinz-Peter Hopp

Knittlingen ist eine Stadt im Enzkreis. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden Kleinvillars (1972) und Freudenstein-Hohenklingen (1975).

Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen Kraichgau und dem Stromberg.

Bürgermeister der 7658 Einwohner (Stand: Dezember 2006) zählenden Gemeinde ist Heinz-Peter Hopp.

Das Rathaus
Die Kirche und das Faust-Museum in Knittlingen

Geschichte

Römische Spuren einer Wohnsiedlung finden sich östlich im Flur "Feierabend".

Reihengräberfunde im Nordwesten belegen, dass der Ort schon zur frühen Frankenzeit existierte. Unter dem Namen Cnudelingen ist die Gemeinde Knittlingen im Jahr 843 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von einem Personennamen *Knutil ab und hatte die Bedeutung "Grobian, grober Mensch" (vgl. mhd. knütel).

Grundbesitz in Knittlingen hatten unter anderem die Klöster Lorsch, Weißenburg und Hirsau sowie mehrere weltliche Adelige wie die Markgrafen von Baden. Hauptbesitzer bis zum 13. Jahrhundert waren jedoch die Herren von Bretten. Im 12. Jahrhundert tritt ein Adelbert von Knittlingen urkundlich in Erscheinung. 1156 besaß das Kloster Maulbronn hier eine Grangie. Bis Mitte des 13. Jahrhunderts erwarb das Kloster fast den ganzen Ort von den Herren von Bretten. In dieser Zeit wird zwischen einem Unter-, Mittel- und Oberdorf unterschieden.

1360 wird Knittlingen vom Pfalzgrafen zerstört und steht danach unter dessen Schirmherrschaft.

1504 wurde der Ort württembergisch und damals erstmals als Städtlein bezeichnet.

Das ursprüngliche Knittlingen war durch eine Mauer umgeben und war damit wehrhaft. Außerhalb der Mauer befand sich ein See.

1840 offizielles Stadtrecht.

Teilweise gehörte früher Großvillars zu Knittlingen, seit 1972 ist es aber vollständig bei der Gemeinde Oberderdingen.


Auf der Gemarkung liegen die Wüstungen Weißach und Oberhofen.

Siehe auch Pfleghof.

Partnerschaften

Die Gemeinde pflegt mit zwei spanischen Orten aus der Region Andalusien partnerschaftliche Beziehungen.

  • Benaoján
  • Montejaque

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch

Verkehr

Knittlingen gehört zum Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) und zum Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Durch den Stadtteil Kleinvillars ist Knittlingen an die S-Bahn Linie S9 von Bruchsal nach Mühlacker angeschlossen. Außerdem fährt die Buslinie 143 nach Oberderdingen. Die Bundesstraße B35 ist die wichtigste Verkehrsanbindung der Stadt.

Bildung

Vereine

Straßen

Straßen finden sich unter Straße (Knittlingen)

Weblinks




Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Stadtteile Kleinvillars, Freudenstein-Hohenklingen und Knittlingen bilden zusammen die Stadt Knittlingen.