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Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse. |
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Version vom 11. September 2015, 19:53 Uhr
Ötisheim ist eine Gemeinde im Enzkreis, sie liegt ca. 14 km nordöstlich von Pforzheim und ca. 4 km nordwestlich von Mühlacker.
| Ötisheim | |
| Kreis: | Enzkreis |
| Koordinaten: | 48° 96′ N, 8° 61′ O |
| Höhe: | 243 m ü. NN |
| Fläche: | 14,27 km² |
| Einwohner: | 4.857 Stand: 31.12.2008 |
| Bevölkerungsdichte: | 340 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 75443 |
| Vorwahl: | 0 70 41 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schönenbergerstraße 2 75443 Ötisheim |
| Webpräsenz: | www.oetisheim.de |
| Bürgermeister: | Werner Henle |



Die Gemeinde besteht aus dem Ort Ötisheim (im Volksmund auch Aize genannt) und den Teilorten Corres, Erlenbach und Schönenberg. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Kolbenhausen, Brinklingen und Hegnach.
Geschichte
Nahe des Ötisheimer Ortskerns bestand zur Römerzeit eine Siedlung. Ebenso stand bei Corres ein römisches Gebäude.
Ötisheim wurde erstmals 791 im Lorscher Codex urkundlich als "Autinesheim" erwähnt und ist nach dem "Heim einer Person namens Otin" benannt. Gräberfunde bezeugen, dass der Ort schon in der frühen Merowingerzeit bestand. Seit 1285 hatte das Kloster Maulbronn das Vogtrecht von den Herren von Enzberg übernommen, seit 1376 auch die Gerichtsbarkeit über das Dorf. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem Kloster Maulbronn im Jahr 1504 an Württemberg. Im Jahr 1692 haben französische Truppen bei Ötisheim die Reichstruppen besiegt und dabei das Dorf niedergebrannt. 1699 wurden auf der Gemarkung die Orte Corres und Schönenberg von Waldensern gegründet und letztere erhielt eine eigene Gemarkung. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den Reichsdeputationshauptschluss notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet und ging so 1938 im Landkreis Vaihingen auf. Seit der Gemeindereform 1973 gehört der Ort zum Enzkreis.
1924 wurde Schönenberg eingemeindet.
Wappen
Das Wappen zeigt auf goldenem (Gelb) Grund schräggekreuzt einen roten Abtsstab und eine grüne Eidechse.
Der Abtsstab deutet die jahrhunderte lange klösterliche Grundherrschaft des Klosters Maulbronn an. Die Eidechse (mundartlich Aitsa) deutet auf den vermuteten alten Ortsnamen Eidexheim hin und setzt wohl den Ortsnamen volksetymologisch um.
Verkehr
Ötisheim-Bahnhof ist seit 1999 eine Haltestelle an der Stadtbahn-Linie S9.
Straßen
Straßen finden sich unter Straße (Ötisheim)
Partnerschaften
- Lauris
- Lourmarin
- Mérindol
- Puget sur Durance
- Puyvert
Ötisheim hat mit den fünf französischen Partnergemeinden, aus der Gegend bei Avignon, 1994 einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Wesentliches verbindendes Element ist die gemeinsame Waldenser Geschichte.
Der Sitz der französischen Waldenservereinigung ist in Mérindol, der deutsche Sitz ist im Ortsteil Schönenberg, im Waldensermuseum.
Ehrenbürger
- Herr Halbich (34 Jahre Gemeinderat, 20 Jahre Stellvertreter des Bürgermeisters, 7 Jahre Mitglied des Kreistages)
- Hermann Albrecht, Bürgermeister, gestorben.
- Gottlob Ade, Gemeinderat, gestorben.
Adresse
- Gemeindeverwaltung Ötisheim
- Schönenberger Straße 2
- 75443 Ötisheim
- Telefon: (0 70 41) 95 01 - 0
- Telefax: (0 70 41) 95 01 - 30
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz „Ötisheim”
- Das Stadtwiki Karlsruhe zum Thema „Ötisheim”
- Wikipedia zum Thema „Ötisheim”
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
